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Polizeireport: Wochenende mit 21 Toten

Asunción: Wieder einmal endete ein Wochenende, welches für viele besser ausgegangene wäre wenn sie nur zu Hause geblieben wären. Nicht weniger als 21 Personen fanden den Tod am vergangenen Samstag und Sonntag. Verkehrsunfälle, wie fast immer, ist der Hauptgrund dafür.

Die Nationalpolizei veröffentlichte heute Morgen einen Polizeireport wonach durch Gewalt und Unfälle das Leben von 21 Personen verkürzt wurde. Siebzehn Opfer starben auf den Straßen des Landes.

Letzten Samstag in Asunción starb Ángel Benítez Ayala (21) als er mit seinem Motorrad einen Lkw rammte. Der Lkw Fahrer gab zu Protokoll, das Ayala auf seine Spur kam und er nicht mehr ausweichen konnte.

In Luz Bella, Provinz Amambay passiert etwas Ähnliches, zum Opfer wurde Luciano Díaz Villalba (55). Auch Pablo Benítez Galeano (55), starb als er auf Höhe von km 174, Ruta 7, Provinz Caaguazú auf einen Geländewagen fuhr. Der 18-jährige Ever Acosta Martínez konnte ebenfalls einem Lastkraftwagen nicht ausweichen und starb in der Stadt María Auxiliadora, Itapúa.

Am Sonntag verstarb ein noch unbekannter Mann der fahrend auf seinem Zweirad von einem schwarzen Auto angefahren wurde. Bei einem weiteren Unfall in Capiatá, wo der Fahrer angetrunken eine Brücke verfehlte, verstarben Petrona Benítez Bareiro, Pamela Andrea Benítez (23) und Liliana Elizabeth Piñánez (20) auf km 19, Ruta 2.

Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich in der Ortschaft Juan E. O’Leary, km 251, Ruta 7. Er löschte das Leben von Neri Dávalos Sánchez, Rodrigo Talavera Álvarez, Zulma Daría Álvarez (51) und Juan José Álvarez (47) aus. Ein Unfall zwischen zwei Autos beendete das Leben von Julio César Yegros (32) in Tobatí, Cordillera.

In Arroyos y Esteros überschlug sich Fernando Damián Jara (23) mit seinem Fahrzeug und strab. Ein Mann von 39 Jahren, identifiziert als Sergio Aparecido Arce starb bei einem Pkw Zusammenstoß in Amambay. Blanca Espínola Duarte (40) stürzte von ihrem fahrenden Motorrad in Capiibary, San Pedro, was kurz darauf ihr Leben beendete. In Yasy Cañy, Canindeyú, starb ein 15-jähriger Fahrer eines Pkws als er mit einem Mast kollidierte. Schlussendlich verschied Epifania Emérita Escurra (26) als letztes Verkehrsunfallopfer am vergangenen Wochenende in San Ignacio, Misiones.

Nur drei Mordfälle füllen die schon volle Statistik, die alle am Samstag begangen wurden.

Eleuterio Antonio Sosa (33) mit einem ellenlangen Vorstrafenregister und diversen Gefängnisaufenthalten wurde von einem anderen Ex-Häftling im Stadtteil Bañado Tacumbú von Asunción niedergestochen. Bei dem Täter soll es sich um Pedro Daniel Castellano (30) handeln.

Vicente López López (54) starb ebenfalls nach einer Messerattacke in seinem Wohnhaus in Tuyuguá, Cordillera.

Susana Pereira Martínez (25) aus Ciudad del Este starb als sie von einem Ausflug nach Hause kam. Vier „Motobandis“ beraubten und beschossen sie. Zwei Sicherheitsangestellte, die in dem Wohnviertel unterwegs waren beschossen die Verbrecher und trafen einen 20 Jährigen tödlich.

Schlussendlich ereignete sich am gestrigen Sonntag ein Selbstmord einer 18-jährigen Frau in Capiatá.

(Wochenblatt / Abc)

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