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Privater Wachdienst durch Polizisten wird wieder alltäglich

Luque: Ob die Wechsel der letzten Tage Rückschritte für die Entwicklung des Landes bedeuten muss jeder für sich selbst entscheiden, eines bleibt jedoch klar, privater Wachschutz mit staatlicher Unterstützung scheint kein Fortschritt zu sein und schmeckt eher nach Wiederholung eines Fehlers.

Trotz alledem rang sich der neue Polizeikommandant Generalkommissar Idalino Bianconi Villalba gestern durch, mitzuteilen, dass die alte Praktik von Wachschutz durch Polizisten vor privaten Lokalen zurückkehrt. Seiner Meinung nach wäre dies der Grund gewesen, weshalb so viele Tankstellen, Banken und Servicezentren überfallen wurden. Allerdings versicherte er keinen Wechsel im Kampf gegen die selbsternannte paraguayische Volksarmee durchzuführen.

„Wir sprachen viel über den Privatwachschutz. Man kann nicht die Banken und Finanzinstitute ohne Polizeischutz lassen. Nach der Abschaffung dieser kamen die Überfälle zurück“, sagte Bianconi, nachdem er gestern in Luque zum Kommandant der Nationalpolizei ernannt wurde.

Der neue Kommandant sagte, dass so wieder die öffentliche Ordnung hergestellt werde die durch den Abzug des Personals in Gefahr geriet. Rafael Filizzola und das Innenministerium kämpften gegen die alte Praktik an, bei der Privatpersonen dem Polizeichef Summe X gaben um bewacht zu werden und der Polizist eventuell die Hälfte dafür bekommt. Die Variante „Einer verdient am anderen“ gefiel den Freunden der Korruption.

Bianconi ließ aber auch zu verstehen, dass er trotzdem die polizeiliche Korruption bekämpfen werde und beantragte des Weiteren bei den Parlamentariern den eingereichten Gesetzesvorschlag zur Lohnerhöhung zu billigen.

Kommandant gesteht Freundschaft zu Lugo ein

Der neue Kommandant Generalkommissar Idalino Bianconi, gesteht freizügig gut mit dem Präsidenten befreundet zu sein, als ihn die Journalisten dazu befragen. „Glauben Sie das Fernando Lugo einen Feind auf den Schlüsselposten setzen würde“, fragte Bianconi die Pressemitarbeiter. „Wenn ich fertig bin mit meiner Arbeit können Sie ihre Schlussfolgerungen ziehen“, fügte er hinzu.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Privater Wachdienst durch Polizisten wird wieder alltäglich”

  1. Rebecca sagt:

    die Polizei ist doch selbst in viele Überfälle verwickelt. Sie müßten ein anständiges Gehalt bekommen. Nach meiner Information müssen sie Uniformen selbst bezahlen, von Kleidergeld war jüngstens die Rede. Die Ausbildng lässt zu wünschen ürig. Manchmal habe ich den Eindruck denen ist alles egal. Bei uns im Dorf stehen sie direkt neben der Ampel, angehalten werden nur die Ausländer wenn sie bei “Rot” über die Ampel fahren.
    Ein privater Gut geschulte und anständig bezahlte Wachleute würden sicher etwas bringen. Die Polizei sollte anders eingesetzt werden.

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