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Rafael Correa bat um Grenzschließung und ökonomischer Ausgrenzung Paraguays

Mendoza: Am Rande des Mercosur-Unasur Gipfels in der argentinischen Stadt äußerte sich Rafael Correa, der Präsident Ecuadors, als schärfster Widersacher einer harmlosen Sanktion. Er hatte im Sinn das Land wirtschaftlich zu kasteien und mittels Grenzschließungen einen solchen Denkzettel zu verpassen, von welchem sich Paraguay  nach neun Monaten Isolierung nicht wieder erholen würde.

Rafael Correa gilt als einer der engsten Freunde Lugos unter den Ex Präsidentschaftskollegen. Er steht linientreu zu Venezuela, die dem Land nach dem Machtwechsel am  meisten schaden wollen. Im Gegensatz zu den beiden Nationen haben die anderen Staatschef wenigstens ein Grundverständis davon, wer leidtragend von Sanktionen ist.

(Wochenblatt / Abc)

 

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13 Kommentare zu “Rafael Correa bat um Grenzschließung und ökonomischer Ausgrenzung Paraguays
  1. wc_ente schrieb am :

    Ich finde Lugo gefährlicher wie alle anderen.

    sowas von Machtgier und hinterlistig, egal was es kostet.
    Ob da das Volk leidet oder nicht, ist ihm scheiss egal.

    Soll doch zum Rafael gehen, wenn sie so gute Freunde sind.
    Hier im diesem Land soll wieder ruhe einkehren.

    • Hans E schrieb am :

      @ wc_ente
      Auch wenn ich sonst häufig anderer Meinung bin als Sie,
      in diesem Fall kann ich Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Anstatt die Situation wirklich zu akzeptieren wie sie ist und Ruhe einkehren zu lassen, ist Herrn Lugo kein Weg zu weit oder zu schäbig, um die Stimmung im In- und Ausland zum Kochen zu bringen.
      Ausserdem kann er sich doch 2013 zur Wahl stellen, da er ja jetzt eigentlich Privatperson ist.
      Da frage ich mich allen Ernstes, was er kurz vor dem offiziellen Schluss seiner Kariere evtl. noch vorgehabt hätte, was ihm nun nicht mehr möglich ist.

      • wc_ente schrieb am :

        klar sind wahlen 2013, aber wenn er so weiter macht, hat er keine chance mehr.

        viele unentschlossene (die bis heute unstimmig sind) sagen langsam, er schadet uns nur.

        habe gerade gelesen, paraquay ist ausgeschlossen worden, und venezuela aufgenommen als vollmitglied.
        aber paraquay bekommt 2013 wieder die möglichkeit aufgenommen zu werden.

        ich lass mich mal überraschen, was die wahlen bringen.

  2. Roman schrieb am :

    Schön langsam finde ich es auch nicht mehr gut, Lugo wollte ja für sein Land da sein, und jetzt macht er genau das gegenteil.

  3. Karsten schrieb am :

    Correa war nicht eingeweiht. Tatsaechlich, die linke Kamarilla hat Paraguay in die Falle gelockt, um Chavez ins Boot zu bringen. Mal sehen, ob der allfaellige Untersuchungsausschuss Ergebnisse zeigt, wie die Information ueber die Unterzeichnung in Montevideo in die Oeffentlichkeit gelangt ist. Das war natuerlich der korrekte Grund und Lugo war der Koeder. Jetzt faend ich einen Militaerputsch in Venezuela ziemlich geil.

  4. zaungast schrieb am :

    Jetzt zeigt Lugo sein wahres Gesicht.
    nicht für das Land sondern nur für die eigene Machterhaltung ist er da. Sollte zu seinen Freunden nach Ecuador oder Venezuela gehen. So viel Schaden wie er dem Land zufügt sollte er ausgewiesen werden.
    Sein Treiben stempelt Ihn zu einer unerwünschten Person.

  5. Johannes Nepomuk schrieb am :

    Ja, ja, und wenn es in Ecuador oder Venezuela zu einem Machtwechsel kommt, dann gehen zuvor monatelange Kämpfe und Terror für das Volk einher.
    Bravo Paraguay: kurz und schmerzlos.
    Vielleicht nimmt die Kirche den Herrn Lugo ja wieder? Die Kirche hat noch viel Land, welches dem Volke geraubt wurde, zu verteilen! Oder gibt es innerhalb der Kirche zu wenig Posten für den Familienclan zu verteilen?

  6. Rene Walter schrieb am :

    Es scheint so, daß Lugo die Geister die er rief nicht mehr los wird. Rafael Correo nützt Lugos Freundschaft um diesen gegen Paraguay zu intrumentalisieren. Lugo hat dies offensichtlich nicht erkannt. Ein Schachzug der Linken mit dem schalen Beigeschmack, daß durch Drohungen und Handelsembargos die Paraguayer für die linken Ideen so nicht zu gewinnen sein werden. Rafael wäre gut beraten, die Liebe für die Menschen zu entdecken, welche nicht seine politische Meinung teilen um so dem Souverän
    dem paraguayischem Volk nicht zu schaden.

  7. Denny Rick schrieb am :

    Wieder einmal zeigt ein Mensch (Lugo) der katholischen Kirche, was er eigentlich vom Göttlichen Gesetz: “Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!” so im eigentlichen hält. Man muss sich tatsächlich wundern, dass die vielen Gläubigen solche Dinge einfach so hinnehmen, ohne einmal über den tieferen Sinn des “Liebegebotes Gottes” nachzudenken. Nur diese Tatsache ist es, die die katholische Kirche trotz ihrer unglaublichen Verehlungen der letzten 2000 Jahre immer noch am Ruder hält. In Deutschland gab es vor ca. 15 Jahren einen ZDF-Zweiteiler mit dem Titel: “Im Namen Gottes?”. Die katholische Kirche versuchte szt., per Einstweiliger Verfügung diese beiden Filme zu verhindern, glücklicherweise ohne Erfolg. Wer diese Dokumentationen gesehen hat, war eigentlich davon überzeugt, dass das das Ende der katholischen Kirche sein müßte. Weit gefehlt, nichts hat sich seit dieser Zeit geändert! Traurig aber wahr!!!

  8. Christian schrieb am :

    Jeder reitet gerne auf Menschen herum, die sich als Diener Gottes verdient gemacht haben. Menschliche Fehler werden nicht akzeptiert, anstatt sich selbst an die eigene DICKE Nase zu fassen. Die Anklagepunkte gegen Lugo sind so absurd wie auch nur irgendetwas. Für das so genannte “Massaker” mit den vielen Toten ist ausschliesslich die Polizeiführung verantwortlich. Nicht der President eines Landes!!!!! Kein President kann sich mit Aufgaben beschäftigen, die einzig und allein Profis zu erledigen haben. Hierzu gehört auch die Lageeinschätzung einer gefährlichen Situation für Polizeikräfte vor Ort. Das Lugo sich auf die Seite der Armen stellt ist wichtig. Der Hintern der Reichen Paraguayer ist eh schon gepudert genug, noch dazu in Anbetracht dessen, mit welchen Mitteln sie sich dieses Geld beschaffen. Auf Kosten der Mitmenschen. Ich für meinen Teil habe bitter getrauert nach dem Abgang unseres Presidenten. Und ich würde es begrüssen, wenn er zurück kommt. Er hat die Korruption MERKBAR reguliert, die Investitionen ausländischer Firmen bewirkt und das Land würdig vertreten. Ob er Kinder gemacht hat oder nicht ist für mich absolut unwichtig. Es ist menschlich und obwohl ich streng gläubig bin kann ich getrost auf das von Menschen erfundene Zölibat verzichten.

    • Johannes Nepomuk schrieb am :

      Es stimmt schon dass die Gesetze gegen Landbesetzung schon bestanden haben, also die Polizei-Führung die Verantwortung hatte, einzugreifen. Lugo ist aber der Chef der Exekutiven und hat mit den Kriminellen sympathisiert. Wenn ein Präsident nicht führen kann, dann soll er gehen (müssen), meiner Meinung nach.

  9. TejuJagua schrieb am :

    @ Christian

    ich bin nicht gläubig und bin der Meinung, je eher der Zölibat abgeschafft wird, um so besser.
    Denn er wurde von der katholischen Kirche eingeführt,ist also nicht Gottes Gebot.
    Natürlich ist es menschlich, Kinder zu zeugen.
    Aber es kann doch wohl nicht wahr sein, daß Sie es gut heißen, daß Lugo mit Minderjährigen Kinder zeugt.
    Das ist auch hier in Paraguay strafbar, auch wenn man das manchmal kaum glauben kann, so lässig wie darüber hinweggesehen wird.
    Die Menschen hier verübeln ihm, daß er nach dem Massaker öffentlich verkündet hat, daß er die Carperos weiterhin unterstützen wird, er also deren Vorgehen gutgeheissen hat.
    Wie ich schon einmal geschrieben habe : sie empfinden diese Äußerung als Verhöhnung der Angehörigen der ermordeten Polizisten, als schallende Ohrfeige in das Gesicht deren Hinterbliebenen.
    Wer die Familienverbundenheit der Paraguayer kennt, weiß, daß sie sich sehr gut in die Hinterbliebenen einzufühlen vermögen.

    Es geht ihnen auch gar nicht darum, einen Kirchenmann in Mißkredit zu bringen.
    Bei jedem anderen Präsidenten würden sie genauso denken.
    Von Lugo sind sie allerdings sehr tief enttäuscht, hatten sie doch geglaubt, er als Bischof würde uneigennützig im Sinne des Volkes handeln.
    Daß er auch nur in die eigene Tasche und in die seiner Familie und Freunde gewirtschaftet hat, das werden sie ihm wohl nie verzeihen.
    Und daß Lugo ganz egal ist, was mit dem Volk geschieht,sieht man daran, daß ihm nur sein Machterhalt wichtig ist, nicht aber das Wohlergehen der Kleinen Leute.
    Je länger das Amtsenthebungverfahren her ist, um so mehr schwinden seine Sympathien im Volk.

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