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Regierung greift in freie Konkurrenz zwischen Mobilfunkunternehmen ein und senkt die Preise für Tigo Kunden

Asunción: In nur 42 Tagen wird das Präsidentendekret in Kraft treten, welches die Tarife der nationalen Kommission für Telekommunikation reguliert und somit den Mobilfunkunternehmen vorschreibt den gleichen Preis zu verlangen für Anrufe von einem zum anderen Netzanbieter. Die beschlossene Änderung von der Regierung wird von der Mehrheit der Dienstanbieter als „sehr gesund“ angesehen. Die Modifizierung wurde mit dem Dekret Nº 5.138 bestätigt und sagt genau aus: „Die Tarife der getätigten und beendeten Anrufe von einem Anbieter zum anderen müssen gleich sein“.

Techniker des Sektors erklären, dass mit der neuen Norm der Kunde einen Vorteil hat. Der Dienstanbieter mit der größten Anzahl an Kunden ist Tigo, welche bis zum letzten Tag die hohen Verbindungskosten zu anderen Anbietern halten werden, während alle anderen Anbieter diese schon zuvor abgeschafft haben.

Im derzeitigen Fall wird versucht Tigo die Kunden innerhalb des Netzes zu halten und sobald der Anruf einen anderen Anbieter (Personal, Claro oder Vox) erreicht, fallen Zusatzkosten an. Die anderen Anbieter haben der gesetzlichen Regelung schon vorgegriffen und einen Einheitstarif innerhalb und außerhalb ihrer Netze durchgesetzt.

„Einfach lässt sich demonstrieren, dass ein gesetzliches Eingreifen für die große Mehrheit vorteilhaft ist. Ein 1-minütiger Anruf von Vox, Claro und Personal zu einem Anbieter ihrer Wahl kostet sie etwa 600 Guaranies, während Tigo 800 Guaranies verlangt wenn der Kunde die Straße kreuzt, das bedeutet einen nicht Tigo Nutzer anruft“, erklärte ein befragter Referent.

Das unterschriebene Dekret muss 45 Tage nach dem offiziellen Erscheinen in Kraft treten.

„Der erste Schritt um unsere Tarife zu regulieren“

Carlos Díaz, Vorsitzender der Abteilung zwischengeschäftliche Beziehungen von Tigo, kritisiert das Dekret mit folgenden Aussagen:

“Es ist ein wichtiger Präzedenzfall, der uns nicht das Gefühl gibt beruhigt zu sein. Dies ist der erste Schritt. Wenn uns erzählt wird, dass unser Tarif gleich sein soll, wie der Tarif der anderen Anbieter, dann greift die Regierung da in unsere geschäftlichen Entscheidungen ein. Für uns ist die Interpretation, die wir in vorläufig machen, dass die Verfassung nichts über das Gesetz von Angebot und Nachfrage aussagt. Der Copaco werden die Preise reguliert, doch bei privaten Mobilfunkunternehmen sollte das nicht der Fall sein“.

“Dieses Dekret sagt aus: Wir müssen die Tarife vereinheitlichen mit den anderen Anbietern, also ist die eigentliche Frage:

1. Ist es legal und legitim Tarife zu regulieren?
2. Wie schlägt sich das auf die finanzielle Lage unserer Kunden um wegen den ganzen Vergünstigungen, die sie haben? Die müssen wir ihnen wohl streichen?

(Wochdenblatt / Abc)


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3 Kommentare zu “Regierung greift in freie Konkurrenz zwischen Mobilfunkunternehmen ein und senkt die Preise für Tigo Kunden
  1. Wolfgang Knapp schrieb am :

    Tigo war immer das letzte Unternehmen, was die Preise gesenkt hat, Dank ihrer guten Netzabdeckung in der Republik Tigo (Das ganze Land in blau gestrichen und beklebt) und der großen Anzahl an naiven Kunden.

  2. Christiane schrieb am :

    Mit Tigo sind wir im ganzen Land erreichbar, mit Vox nur in Asunción und Umgebung. Mit Tigo erreichen wir auch unsere Verwandten in Deutschland und England per SMS mit Vox leider nicht. Lediglich beim Internet kann man Tigo in die Tonne treten. Wir haben einen festen Vertrag mit Tigo, ist unser Limit aufgebraucht, genügt ein Anruf bei Tigo und es wird aufgefüllt. Der Betrag wird dann mit der nächsten Rechnung abgerechnet. Diesen Komfort bietet Vox nicht. Das extra Service Geld kostet ist doch wohl klar. Es gibt nichts für Umsonst, noch nicht mal der Tod, da kassiert der Bestatter und der Friedhof reichlich. Es wird doch niemand dazu gezwungen einen Tigo Vertrag abzuschließen. Jeder kann sich doch seinen Anbieter aussuchen. Warum also diese Regulierung der Preise?

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