Das Wochenblatt

nächster Artikel
vorheriger Artikel

Richter befreit „großen Fisch“ unter Drogendealern

San Ignacio: Claudio Alberto Paparo wurde heute begünstigt von einer Haftumwandlung in Hausarrest. Paparo, Eigentümer des Flugzeuges Cessna, in dem am 8. Januar 2007 428 kg Marihuana beschlagnahmt wurden war bis vor einem Monat auf der Flucht. Danach verhafteten argentinische Beamte der Interpol den gesuchten und überstellten ihn nach Paraguay, informierte Radio 1° de Marzo 780 AM.

Nach mehr als 5 Jahren auf der Flucht saß er nur wenige Tage in einer Zelle bis die „Strafe“ von Richter Dr. Víctor Patricio Poletti in Hausarrest umgewandelt wurde. Das Gesetz 1.340 (Drogenschmuggel) verbietet die Freilassung aus der Haft von Angeklagten.

Im gleichen Fall wurden auch der brasilianische Pilot, Marcus Saldaña, und der Eigentümer des Grundstückes auf dem das Flugzeug landete, Alberto González. Saldaña sitzt noch in Untersuchungshaft während González flüchtig ist. Eines ist sicher, vor Hausarrest braucht man sich nicht verstecken.

Es wird angenommen, dass die Absicht des Begünstigten die erneute Flucht ist, wenn man bedenkt welche Strafe auf Drogenschmuggel in der Größenordnung steht.

(Wochenblatt / La Nación / Abc)

Ich bitte Sie um eine Bewertung dieses Artikels

Es gibt noch keine Bewertungen


5 Kommentare zu “Richter befreit „großen Fisch“ unter Drogendealern
  1. Hans schrieb am :

    Was kann man da machen?
    So ein Richter muesster fur lange Zeit in den Knast und duerfte nie mehr richten.
    Aber wehr von unsern soo korupten Richtern will da richten,
    denn gaebe es nicht korupte Richter wuerden die das nie auf ihrer Ethik sitzen lassen denn es schadet ja der ganzen Bande von Richtern wenn einer sowas macht.

  2. Vincent schrieb am :

    “Geld regiert die Welt”
    Es gibt nur einige wenige standhafte Menschen, die der Versuchung widerstehen. Wir wissen doch, dass in den lateinamerikanischen Ländern die Amigowirtschaft besonders ausgeprägt ist und in allen Gesellschaftsschichten äußerst gegenwärtig ist.
    Hier in der Diskussion stoßen zwei Welten aufeinander, die Deutsche auf die paraguayische – grundverschieden.
    Wir messen mit der deutschen Latte und die hat eine andere Maßeinteilung, daher so mancher Unmut mit Frust und Zorn.
    In Deutschland jemanden mit schroffer Art zu begegnen hat fast nie Folgen, doch schon jenseits der Alpen ist das Messer rasch gezückt. —– In Paraguay geschieht es oftmals nicht sofort, sondern dann, wenn man nicht mehr daran denkt.
    Also Leute runter mit dem Fuß vom deutschen Gaspedal und langsam despacio, despacio, despacio.

  3. wc_ente schrieb am :

    jetzt wird noch einer schreiben die richter verdienen zu wenig um zu überleben, darum nehmen sie bestechungsgelder…)))) leider sind das die grössten verbrecher…und nicht das arme volk, die mit nichts jedes monat ernähren müssen.

    ich lebe total auf dem land…das volk rundherum hat nichts, aber keiner jammert oder sonst irgendwas..
    aber die polizei und justiz sind so arm…sie sollen doch ihren wohlstand etwas zurückschrauben…dann können sie mit dem geld auch gut leben was sie verdienen.
    wie das normale volk.
    ab hinter gitter mit dem..da kann er richter spiele machen hinter den zellen..

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

nächster Artikel
vorheriger Artikel