Das Wochenblatt

nächster Artikel
vorheriger Artikel

Russisches Konsortium zeigt Interesse an Gaspipeline durch Paraguay

Concepción: Eine russische Delegation präsentierte ein Investitionsprojekt den Autoritäten der ersten Provinz. Auf der Suche nach Unterstützung für eine geplante Gaspipeline kommend aus Puerto Suárez in Bolivien bis Vallemí und später nach Concepción.

Das russische Konsortium versucht die Konstruktion einer Gaspipeline zu realisieren damit Paraguay auch mit bolivianischem Gas direkt versorgt werden kann und nicht wegen fehlender Infrastruktur und zu überhöhten Preisen über Argentinien. Dem Gouverneur der Provinz Concepción, Emilio Pavón, wurde das Projekt vorgeschlagen. Die damit verbundene Investitionssumme beträgt 1,3 Milliarden US-Dollar.

Das Konsortium Bahrain Petro Trade Company WLL und Gazprom Bureniye präsentierte der Departements Verwaltung einen Plan in welchem der Bau in erster Etappe von 350 km Pipeline von Puerto Suárez nach Vallemí geplant ist. In einer zweiten Etappe soll dann die Anbindung nach Concepción realisiert werden mit weiteren 170 km Länge.

Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen eine Raffinerie für Natur- und Flüssiggas zu bauen.

Laut den Angaben der Gruppe werden rund 800 Millionen US-Dollar für den Bau der Pipeline und 500 Millionen für die Raffinerie benutzt.

Ebenfalls existiert ein Sozialplan der natürlich auch von der Entscheidung der betroffenen Zonen abhängt.

Carlos Ortiz Cantero, einer der Repräsentanten der Gruppe, kommentierte, dass „die Absicht sei, echte Unterstützung der lokalen Politiker zu erhalten und juristische Sicherheiten einzufordern um den Plan umzusetzen“.

Das einzige was sie brauchen wäre juristische Sicherheit, damit der Investition des ersten Bauabschnittes beginnen kann. Die Raffinerie, die so wie geplant noch nicht einmal in Bolivien existiert wäre im zweiten Teil inkludiert. „Diese Technologie gibt es nur in Argentinien“, sagte Ortiz.

Er meint, dass die strategische Allianz BPT mit Petropar sein wird, da das staatliche Unternehmen zuständig für die Kommerzialisierung, den Import und die Prozesse rund um das Petroleumderivat ist.

Er gab bekannt, dass für den kommenden Dienstag ein treffen mit dem Präsidenten der Petropar geplant sei. Alles hängt vom bürokratischen Aufwand sowie vom Willen der Regierung ab. Wenn aber alles gut läuft, kann in drei Monaten der erste Spatenstich getätigt werden, versicherte Ortiz.

Konsortium aus dem Persischen Golf

Das Konsortium, welches den Plan präsentierte, hat seinen Standort im Königreich Bahrain. Dieses Königreich ist ein aus 33 Inseln bestehender Inselstaat in einer Bucht im Persischen Golf, östlich von Saudi-Arabien und westlich von Katar. Die Firma ist für 85% des produzierten Rohöls der Zone verantwortlich.

Es ist einer der größten Rohölproduzenten und hat sich mit Gazprom Bureniye, ein russisches Staatsunternehmen, für dieses Projekt zusammen getan. Zusammen haben sie eine strategische Allianz für alle Verträge und Projekte außerhalb von Russland. Jetzt warten sie auf die Antwort der Regierung, welche Bewegung in den verarmten Norden bringen könnte.

(Wochenblatt / Última Hora / Karte: Google Maps)

Ich bitte Sie um eine Bewertung dieses Artikels

Es gibt noch keine Bewertungen


Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

nächster Artikel
vorheriger Artikel