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Sicherheitsverstärkung an der Plaza Uruguaya

Asunción: Aufgrund anhaltender Proteste gegen die Einzäunung des öffentlichen Platzes, sind Tag und Nacht Polizisten vor Ort. Gestern am späten Nachmittag erhielt die Kommune den Hinweis, dass neue Indigene auf den Platz strömen. Die Gruppe von ungefähr 30 Personen wurde von der Polizei daran gehindert, den Platz zu betreten. Wenig später nach einigen Verhandlungen wurden sie zu ihren Stammeskollegen in die 1. Infanteriedivision gebracht.

Die Warnung dass weitere 500 Indigene im Laufe des heutigen Tages zur Plaza Uruguaya kommen, bleibt bestehen. Auch diese Anführer diverser Stämme samt Anhang kommen um genügend Druck aufzubauen, damit der Staat die 7.900 ha. Land im Distrikt Union kauft, die einerseits mit 11 Millionen Euro Gewinn für den jetzigen Eigentümer viel zu teuer wären und andererseits dank ständigem Wasser auf 90% des Landes unbenutzbar für die Indigenen sind.

Auf die Ankunft warten etwa 100 Polizisten, darunter auch Blauhelme. Ein Wasserwerfer steht den Uniformierten auch bereit.

Nicht offiziellen Quellen zufolge werden die Indianer von Politikern und dem Eigentümer des Landes nach Asunción geschickt. Der Staat soll sich gezwungen sehen das unbrauchbare Land zu kaufen, auf dem sie danach nicht einmal wohnen werden. Es ging niemals darum was mit dem Land passiert sondern einzig und allein darum es überteuert an den Staat zu verkaufen.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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