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Stadtverwaltung von Asunción fordert Steuerschuldner auf zu zahlen ansonsten wird versteigert

Asunción: Die Stadtverwaltung, die vor wenigen Tagen bekannt gab, dass einige Sportclubs Unternehmen und Privatpersonen hohe Steuerschulden haben, setzt nun allen Schuldnern eine Frist von 72 Stunden bevor die Grundstücke, für die keine Steuern abgeführt wurden, in die Versteigerung gehen.

Unter den Immobilien befinden sich die Klubanlagen von Olimpia, Cerro Porteño, Nacional und anderen Vereinen der ersten Fußballliga.

Diese Resolution mit einer Liste der Schuldner wird am morgigen Sonntag in allen nationalen Tageszeitungen veröffentlicht.

Folgender Text ist für die Veröffentlichung geplant:

„Ab dem Moment dieser Veröffentlichung werden alle Steuerschuldner aufgefordert, ihre Schulden innerhalb von 72 Stunden zu tilgen, um einer öffentlichen Versteigerung zu entgehen die noch höhere Kosten verursachen kann.

Dieses Kommuniqué ist für die in Verzug geratenen Steuerpflichtigen, laut Gesetz Nummer 177. Wenn diese nicht in besagten Zeitraum reagieren wird mit aller Härte des Gesetzes dagegen vorgegangen“.

Der städtische Generaldirektor der Finanzen, Dr. Manuel Alarcón, fordert alle säumigen Steuerzahler der Hauptstadt auf zu zahlen. Insgesamt wären 183 Grundstücke betroffen bei einer Steuerschuld von 18 Milliarden Guaranies (3,27 Millionen Euro) .

Er erklärte, „dass rund 60% der Steuern verspätet bezahlt werden. Das erschwert auch unseren Handlungsspielraum, weil einige Projekte ausschließlich aus Steuergeldern, die wir nicht haben, bezahlt werden“.

Der Club Olimpia schuldet der Kommune Asunción fast 2 Milliarden Guaranies, wie auch sein Erzrivale Cerro Porteño. Die Versteigerung deren Stadien wäre eine unerklärbare Schande.

(Wochenblatt / Última Hora)


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