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Straßenkinder von Asunción – eine noch offene Aufgabe für die Regierung

Asunción: Wie eine Reportage des Fernsehsenders Telefuturo aufdeckte, leben immer noch viel zu viele Kinder auf Asuncións Straßen. Hungernd mit Schusterleim ausgerüstet lassen sie den Tag vergehen und werden nachts zu Räubern. Wenn man nach Mitternacht durch Asunción fährt sieht man erst einmal wie viele Kinder auf der Straße leben, wenn man davon ausgeht das deren Eltern ihnen nicht erlauben bis 02.00 Uhr auf den Straßen der Hauptstadt zu spielen.

Zur Lösung des Problems, welche einfach erscheint, gesellt sich eine gesetzliche Hürde. Bevor die Kinder in ein Heim gebracht werden können, müssen deren Eltern zustimmen, die Leute, die die Kinder entweder auf die Straße trieben oder die nicht nach ihren Kindern suchen.

Einrichtungen wo sie eine warme Mahlzeit bekommen gibt es, Heime auf Wunsch auch, doch keiner kümmert sich um sie. Kein Sozialarbeiter hilft den total unter Drogen stehenden Kindern von 8 bis 17 Jahren, die nächste Geberation von Verbrechern, wenn keiner sich einschaltet.

Das Ministerium für Kinder und Jugendliche hat einen Jahreshaushalt von mehr als 4 Millionen US-Dollar und ist trotzdem nicht im Stande hier hilfreich einzugreifen. Die Gruppe von Kindern, die in dem Fernsehbeitrag gefilmt wurde, haust nahe dem Viadukt der Calle Ultima.

Polizisten greifen die Minderjährigen nach Diebstählen nur kurz auf, verprügeln sie, laut Aussagen der Kinder, und schicken sie erneut auf die Straße, wo das gleiche Spiel erneut beginnt.

(Wochenblatt / Telefuturo)


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Ein Kommentar zu “Straßenkinder von Asunción – eine noch offene Aufgabe für die Regierung
  1. Schmitz schrieb am :

    Das Hauptproblem sind die verantwortungslosen Eltern. Oft haben schon 15 Jährige Kinder, wie sollen die dann einen vernüftigen Beruf ausüben und das Kind ernähren ?
    Da muß man radikal mit Gesetzesänderung vorgehen, Kinder ins Heim und Eltern sehr lange ins Gefängnis.

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