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Tumult und Festnahmen bei Räumung von Verkaufsständen in Luque

Luque: Die Nationalpolizei nahm vier Personen fest die entweder randalierten oder sich dem Räumungsbefehl der Stadt widersetzten. Ein neuer Marktkomplex der schon gebaut wurde sollte den Verkäufern den Umzug schmackhaft machen. Diese allerdings regten sich auf und beschimpften die Gesetzeshüter. Eine Demonstrantin fiel in Ohnmacht und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Der Bürgermeister, César Meza Bría (PLRA), der die Räumung anführte, sagte es sei genug Platz in dem neuen Gebäude für die Verkäufer vorhanden.

Der Bürgermeister meinte auch, dass die Verkäufer, Mesiteros genannt, nicht die Straße versperren können, um sich zu bevorteilen.

Er versicherte, dass er während den letzten zwei Wochen versucht hat mit den Verkäufern zu reden. Allerdings wäre es unmöglich gewesen eine Vereinbarung mit ihnen zu treffen, weswegen ein Richter den Umzug anordnete.

Meza sagte, dass auf zwei Stockwerken Platz für 34 Verkaufsstände gibt. Laut des städtischen Registers gibt es nur 29 Verkäufer. Die Mesiteros baten allerdings um einen größeren Platz da sie eigentlich 62 Personen sind, 29 davon sind aber nur legal registriert. Als Grund für die Räumung brachten die Demonstranten auch die Politik ins Spiel denn früher als die Colorados noch an der Macht waren hatte nie jemand etwas gegen ihre Existenz.

Somit sagte der Bürgermeister wer mehr Platz braucht kann gerne ein eigenes Lokal in der Stadt anmieten oder gar eines kaufen.

Er versprach dass das neue Gebäude sicher sei und allen aktuellen Sicherheitsrichtlinien entspricht.

Die Festgenommenen wurden identifiziert als Moazir Benítez, Bernardo Fernández, Irma Vera und ein gewisser Nery. Sie wurden zum nächstgelegenem Kommissariat gebracht.

Die Polizisten nutzten einen Traktor um die Häuschen umzureißen. Die Verkaufsstände gelegen auf der Straße Capitán Bado wurde durch großräumige Straßensperrungen abgeschirmt. Personen die in den gesperrten Bereich wollten wurde kein Eintritt gewehrt.

Um die 200 Sicherheitskräfte, unter ihnen Blauhelme, waren an dem Prozess beteiligt. Die Demonstranten ketteten sich an die Metallpfeiler ihrer Stände an und wurden binnen Minuten von Personen mit Winkelschleifern erneut befreit.

(Wochenblatt / Abc)

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