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Überfall mit Geiselnahme bei deutscher Kolonistenfamilie in Nueva Germania

Nueva Germania: Am heutigen Vormittag kamen drei bewaffnete Männer in das Geschäft „La Rosarina“ in der deutschen Kolonie Nueva Germania und wollten es ausrauben. Der Nachbar des Ladens sah die drei Verbrecher und alarmierte frühzeitig die Polizei, die mannstark eintraf und das Gebäude schnell umstellte.

Daraufhin wurden die Eigentümer des Geschäfts Andres Stern Schubert und Griselda de Stern sowie drei Kinder, ein Klient und ein Chipa Verkäufer der zufällig vor Ort war als Geiseln genommen. Nach kurzer Zeit konnte die 18-jährige Larissa Stern wegen einer Unachtsamkeit der Geiselnehmer fliehen. nach stundenlangen Verhandlungen wurden auch vier weitere Geiseln freigelassen. In ihrer Gewalt befindet sich noch der Vater sowie ein minderjähriger Sohn der Familie Stern.

Die Geiselnehmer verhandeln mit der Polizei um ein vollgetanktes Fluchtfahrzeug (VW Gol) zu bekommen, was ihnen vor das Lokal gestellt wurde. Geladene Waffen sind ebenso Teil ihrer „Wunschliste“. Die Absicht der Polizei ist es, den Gangstern freie Fahrt zu lassen jedoch ohne Waffen und eine Geisel.

Der Bischof der Provinz San Pedro, Adelberto Martinez, kam auch zum Verhandeln nach Nueva Germania. Bei späteren Hubschrauberüberflügen schossen die Geiselnehmer in die Luft. Die Verbrecher stehen unter enormen Druck und sagten zur Polizei: „Wenn wir verlieren verliert ihr auch alles“.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)


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12 Kommentare zu “Überfall mit Geiselnahme bei deutscher Kolonistenfamilie in Nueva Germania
  1. Beobachter schrieb am :

    Wenn es wirklich die Absicht der Polizei ist den Gangstern freie Fahrt zu lassen, dann sollten wir uns alle Maschinengewehre kaufen!

    • Hans Iseli schrieb am :

      …die wir dann – wie 99% der Waffenbesitzer – nicht richtig bedienen können! Nach 4 Jahren militärischer Ausbildung graut es mir ob Ihrem Vorschlag, auch wenn ich Ihnen alles sehr gut nachfühle.

      • @ Hans:
        Im Grunde genommen ist ihre Aussage richtig. Aber jeder Waffenbesitzer sollte ein Training absolvieren damit er im Notfall auch mit seiner Waffe umgehen kann. Solche Trainings (Tageskurs) werden von uns ab 125.000 Gs angeboten. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken?
        Für mehr Info: Facebook: sSchwarzwalddoerfle oder unter http://www.schwarzwalddoerfle.com (leider noch nicht vollständig)

  2. uwe schrieb am :

    Und wieder werden die Banditen straflos davon kommen…!
    Es waren ja nur Deutsche , welche zu Schaden kamen .

  3. sukowsky schrieb am :

    ————-Das Leben der Geisel ist mehr wert————-
    He Leute, es geht doch um die Geiseln, dass sie lebend da raus kommen!
    Gebt den Banditen alles was sie haben wollen.
    Mit dem Hubschrauber kann man sie dann später verfolgen.

  4. Beobachter schrieb am :

    Richtig, man sollte den Geiseln alles geben und zum Schluss noch eine schöne ovale Kugel als Sahnehäubchen.

    Wahrscheinlich brauchen sie sich keine grossen Sorgen machen, ich meine die Geiselnehmer, mit etwas Glück werden sie in ein paar Monaten wieder frei sein. Es waren ja nur “ALEMANES”. Man hört ja ständig, die Polizei hat einen Straftäter verhaftet mit jeder Menge Vorstrafen, von Mord bis zum bewaffneten Überfall, der eigentlich im Gefängniss sein müsste, aber nicht ist.

    Ach ja, das dürfte der moderene Strafvollzug sein!

  5. thomas schrieb am :

    Tranquilo, tranquilo, Paraguay ist doch ein Paradies, oder? So ist doch aus den vielen Leserzuschriften an das Wochenblatt im Laufe dr Zeit zu entnehmen. Die Menschen sind sehr lieb, die Lebenshaltungskosten niedrig, die Sonne scheint, Verbrecher gibt es ueberall. Also, was solls. Bleiben wir doch hier, verschliessen wir die Augen und stecken wir den Kopf in den Sand. Weiter so, luegen wir uns jeden Tag erneut in die Tasche, dann wird’s schon werden mit dem tollen Leben im tollen Paraguay.

  6. Andreas schrieb am :

    Haben diese Polizisten keine Scharfschuetzen? Kein Erbarmen mit diesen Geiselnehmern!
    Allerdings wird in Paraguay die Kluft zwischen denen, die was haben und denen, die nichts haben, immer groesser. Und die Moeglichkeiten, ohne Bildung sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, werden immer weniger. Was nicht als Ausrede fuer Geiselnehmer gelten soll. Es ist einfach so. Ist ja schon ein kleines Wunder, dass die Polizei so schnell da war.
    Aber wenn man selber eine Waffe hat, wird das dann mit Sicherheit als Bedrohung angesehen und dann kommt es darauf an, wer am schnellsten ist und wer auch trifft! Ziemlich riskant, meine ich.

  7. Lilo schrieb am :

    Ich kann mir vorstellen, dass diese Familie nur deshalb
    noch komplett am Leben ist, weil sie NICHT versucht hat sich mit Waffen zu wehr zu setzen.
    Natürlich ist das ein traumatisches Erlebnis und das Leben wird nicht mehr so sein wie vorher – aber immerhin haben alle überlebt.
    Das wäre sicherlich anders verlaufen, wenn auch nur eines der Opfer eine Waffe zur Hand gehabt hätte. Dann hätten die Geselnehmer (aus Ihrer Sicht!!) ebenfalls Waffen benutzen müssen, um sich zu schützen, denn die hatten ja Waffen.
    Für mich ist gerade das ein typischer Fall, der besagt: Finger weg von Handschusswaffen.

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