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Überschwemmung im Chaco: Die Staudämme sind das Problem

Montelindo: Die selbstständig errichteten Staudämme an den Nebenflüssen des Pilcomayo, Montelindo und Negro, die während der Trockenheit nützlich sind haben nun bei großem Wasseraufkommen genau die entgegengesetzte Wirkung, deren Auswirkungen noch nicht gebannt sind.

Die Ministerin des Notstandsekretariats, Gladys Cardozo, warnte vor einer weiteren Verschlimmerung die durch die Dämme verursacht werden kann. „Das Wasser kommt nicht daran vorbei und bildet einen riesen See. Dieser See wurde zu einem Meer welches immer noch keinen Ablauf hat.

Der Umweltminister Paraguays, Oscar Rivas bestätigte, „dass keiner der Grundstückeigentümer entlang der Flüsse die Erlaubnis hat ein Staudamm zu betreiben. All diese sind illegal und gehören zerstört. Wenn di Eigentümer diese nicht selbst zerstören wird das die Regierung übernehmen“.

Aus der Ortschaft General Díaz wurden mittlerweile alle Einwohner evakuiert (jeweils 8 Personen pro Hubschrauberflug) und in Orten wie Casanillo und Pozo Amarillo (alle in der Provinz Presidente Hayes) wurden Lebensmittelpakete von je 32 kg Gewicht mit Fallschirmen abgeworfen. Dazu kamen zwei Flugzeuge der paraguayischen Luftwaffe zum Einsatz.

Des Weiteren sind nach wie vor 160.000 Rinder in höchster Gefahr und die Milchproduktion lahmt immer noch. Ein Tagesverlust von 150.000 Liter sorgte für Verluste von mehr als 1 Million Liter sowie einem geschätzten gesamtschaden für den kompletten Chaco von mehr als 10 Millionen US-Dollar.

Gegen 09.00 Uhr am heutigen Morgen wurde dank der Vorarbeiten der im Chaco ansässigen Mennoniten die Isolierung des Ortes Aválos Sánchez unterbrochen. Durch einen gut ausgebauten Weg den sie vorbereitet hatten können nun 4 Rad getriebene Fahrzeuge in den Ort um Lebensmittel zu verteilen und medizinische Hilfe zu leisten.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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