Das Wochenblatt

nächster Artikel
vorheriger Artikel

Unterschriftenaktion für Wiederwahl erweist sich als Bumerang

Asunción: Die Senatoren der Frente Guasu (Große Front), Carlos Filizzola und Sixto Pereira müssen vor dem Staatsanwalt Ángel Ramírez Aussagen machen zur Fälschung von Unterschriften und Ausweisnummern in ihrer eingereichten Liste, die eine Wiederwahl Lugos über eine Volksabstimmung zum Ziel hatte.

Carlos Filizzola und Sixto Pereira, der Frente Guasu, müssen den Tag und die Uhrzeit festlegen wann sie ihre Aussage zu diesem heiklen Thema machen.

Der Staatsanwalt nahm schon die ersten Untersuchungen und Befragungen vor, nachdem eine Gruppe die sich die „Beschützer der Verfassung“ nennt, Anzeige gegen die falsche Liste einreichte.

Ramírez sieht ein dass eine Überprüfung der 100.620 Unterschriften, die die Liste angeblich enthält mehr als ein Jahr dauern würde dank fehlender informatischer Helfer. Um absichtlichen Betrug zu beweisen reicht schon ein Fall, von jemand der zum Beispiel verstorben ist und dessen Ausweisnummer in dem Dokument auftaucht.

„Zuerst einmal muss ich herausfinden ob ein Vergehen vorliegt aber wie gesagt mit einem Toten in der Liste ist der bestand erfüllt. Dafür müssen keine 100.000 Unterschriften überprüft werden“, erklärt der Staatsanwalt.

Über den Punkt fügte er hinzu: „In der Anzeige sind keine konkreten Vergehen genannt, dies muss eine Untersuchung ergeben. Durch eine Zeitungspublikation kam da einiges ans Licht. Diese Daten habe ich nicht vorliegen, doch mir werden sie überstellt, um sie zu analysieren.

Seit heute Morgen 08.30 Uhr bis zum kommenden Freitag müssen die Personen ihre Aussagen machen, die die Anzeige eingereicht haben, Julio Demian Saurini,  María Teresa Peralta, Roland Stuzzenergger Fúster, Juan Basilio Vera Ibarra und Enzo Pígola Yúdice, dessen Cedula Nummer ohne seine Zustimmung in der Liste aufgeführt wurde.

(Wochenblatt / Abc)

Ich bitte Sie um eine Bewertung dieses Artikels

Es gibt noch keine Bewertungen

Kommentare

Kommentare


3 Kommentare zu “Unterschriftenaktion für Wiederwahl erweist sich als Bumerang
  1. Hans schrieb am :

    Es ist viel schlimmer als ein Bumerang , es ist eine Schande was ein Teil der Regierung um Lugo mit uns macht.
    Kein Mittel ist den Hintermaenner um Lugo zu schlecht um ihr Plan durchzusetzen und das Land runter zu wirtschaften.

  2. Miguel schrieb am :

    Sicherlich entstehen diese Ideen zu den destruktiven Aktionen in den Reihen der ehemaligen Regierungsriege
    Nach dem Motto :” wenn wir wieder an der Regierung sind , dann ……. denken wir auch an Deine Zukunft mit Posten und Reichtum ” etc.
    So lassen sich manche zum ” Maulwurf ” umpolen .
    Sogenannte Vieraugengespräche mit dem vermeintlichen Gegner haben so ein Ergebnis schon hervorgebracht – Egal ob in der Politik oder in der Wirtschaft.egal wo in der Welt !
    Deshalb wundert mich in dieser Richtung nichts.
    Wenn ein Regierender Führungsschwäche zeigt dann hat er immer Koyoten an der Hacke die ihn stürzen wollen. Da hilft es auch nicht ständig die Leute auszuwechseln. Denn auch mit immer neuen Leuten kann man in der zu verbleibenden Zeit bis zur nächsten Wahl auch nichts Vernünftiges leisten wenn man ständig mit Personalproblemen beschäftigt ist .
    Klar , aber so kann das Rezept der Colorados aufgehen !
    Mir tut Lugo leid – er hatte nur eine ganz kleine Chance.

  3. Christiane schrieb am :

    Hallo Miguel,

    vorausgesetzt das die Nachrichten stimmen, tut Lugo mir nicht leid. Alles was er von seinem Vorgänger verteufelte und als kriminell hingestellt hat, versucht er z. Zt. selbst hinzubekommen.

    1. seine Wiederwahl

    und wenn das nicht klappt, dann will er

    2. wenigstens einen Senatorensitz!

    So geht es nun wirklich nicht. Man bekommt langsam das Gefühl, das er mehr Energie darauf verwendet eines dieser beiden Ziele zu erreichen, von wegen laufender Personalwechsel in seiner Mannschaft, als das er noch Interesse hat das Land wirklich voranzubringen. Er könnte sich selbst ein Denkmal setzen, in dem er weiterhin versucht das Land voranzubringen und sich nicht in solche Scharmützel verheddert, die ja, lt. seiner eigenen Aussagen vor seiner Wahl, kriminell waren. Aber die Macht scheint ihm wichtiger zu sein als das Land und damit stellt er sich auf die gleiche Stufe wie seine Gegner!

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

nächster Artikel
vorheriger Artikel