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Verbesserungen in Militärstützpunkten nahe der bolivianischen Grenze vorgesehen

Lugo beim Treffen mit den Generälen

Asunción: Rund 8,9 Milliarden Guaranies wird das paraguayische Militär für die Renovierung und Verbesserung der Kasernen an der bolivianischen Grenze verwenden. Den nah am Zusammenfall stehenden Gebäude wird diese finanzielle Spritze bestimmt gut tun. Beabsichtigt wird, nachdem die Arbeiten abgeschlossen sind, mehr Soldaten im hohen Norden des Landes zu stationieren, informierte der Heeresbefehlshaber General Martín Cáceres Snead, nach dem treffen mit Fernando Lugo.

Laut dem General, haben die Investitionen nichts mit der Erhöhung der militärischen Präsenz auf der anderen Seite der Grenze zu tun.

„Wir werden die Mittel erhalten, um einige Stützpunkte und Kasernen in der nördlichen Region zu reparieren. Danach werden sie mit mehr Soldaten bestückt. Sie benötigen auch einen gewissen Komfort im trockenen heißen Chaco”, sagte weiter der General Cáceres.

Auf die Frage, welche militärischen Stützpunkte von den Verbesserungsarbeiten profitieren und danach mehr Personal erhalten, antwortete der General „Es werden um die sechs Stützpunkte werden die an der bolivianischen Grenze liegen. Dazu kommen einige Installationen im 3. Heerescorps und der 6., 5. und 1. Kavallerie Division“. Auf die Erhöhung der Personalstärke ging er nicht weiter ein.

Somit werden die alten Generatoren, Pumpen und Klimaanlagen (wenn überhaupt vorhanden) gegen neue Einheiten ausgetauscht. Cáceres sagte, dass die Arbeiten wegen der schlechten Infrastruktur nicht von heute auf Morgen machbar sind, jedoch hängt das von der Ausschreibung ab.

Bolivianische Übermacht

Die bolivianischen Streitkräfte haben 70.000 Mitglieder, laut den Daten des Verteidigungsministers von Evo Morales, Rubén Saavedra Soto, zur nationalen Presse. Das sind sieben Mal mehr als die paraguayische Armee, die gerademal mit 9.000 Soldaten in einen Kampf ziehen könnte. Ein großer Teil der bolivianischen Armee ist an der Grenze zu Paraguay stationiert. Der Militärhaushalt im Nachbarland ist höher als alle anderen Bereiche. In den letzten 10 Jahren wuchs er um 123%. Seitdem Evo an die Macht kam, 2005, waren es 64% Zuwachs. Dazu zählen noch nicht die eben erst gekauften sechs Abfangjäger aus China sowie die Raketen aus Russland.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Verbesserungen in Militärstützpunkten nahe der bolivianischen Grenze vorgesehen”

  1. toro sagt:

    Vor dem bolivianischen Militär braucht Paraguay keine Angst zu haben.
    Es geht vielmehr um den Schutz des Landes vor der internationalen Kapitalmafia, die wie in anderen Regionen der Welt versucht, ihr korruptes Gesellschaftssystem global zu festigen und zu installieren.
    Man stelle sich vor , solche linksorienterten Systeme manifestieren und entwickeln sich beispielhaft für andere
    Länder . Das werden die Vermögenseliten unseres Planeten nicht zulassen. Dafür wird mit allen möglichen medialen Schlammschlachten, Lügen, Legenden, negativ gefärbten Halbwahrheiten und auch mit verdeckten und letztlich offenen Gewaltaktivitäten gesorgt. Mit geschickter Etablierung von Wühlmäusen wird das alles geschickt vorbereitet. Nur sie haben die dafür unermeßlich viele Knete zur Verfügung.
    Drohnen schaffen dann auch unliebsame Personen sauber in Jenseits.
    Das walte Hugo (Sagt ein Sprichwort in Alemania)!
    Wer mehr als ein drei viertel Jahrhundert auf der Welt ist, weiß wie der Hase läuft und hat solches auch schon erlebt.

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