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Vermutliche E-Mail der EPP fordert Regierung zur Lösegeldzahlung für gekidnappten Politiker auf

Julio Ruben Pereira González

Asunción: Heute Morgen um 08.12 Uhr erhielt die Redaktion von „Dia a Dia“, Frühstücksfernsehen des Senders Telefuturo, eine E-Mail, in der darum gebeten wird, dass sich die Presse nicht einmischt bei Verhandlungen wegen einer Lösegeldübergabe. Laut eigenen Angaben haben sie den seit drei Tagen verschwundenen Ex Bürgermeisterkandidaten von San Juan Nepomuceno, Julio Rubén Pereira, gekidnappt. Der Politiker war für die Partei “20. April” ins Rennen gegangen.

Im folgenden Teil können sie den Originaltext lesen, danach die deutsche Übersetzung:

Somos los profesionales EPP

Tenemos al señor Julio Rubén Pereira de San Juan Nepomuceno secuestrado, por lo tanto ustedes de la prensa no se metan donde no le importa, este trabajo es entre EPP y Miguel Ángel López Perito del Movimiento 20 de Abril.

Sr. Miguel si quiere recuperar a su amigo tiene pagar la suma de 1.000.000 de dólares

En este caso no existe negociación, nosotros daremos las instrucciones de entrega de dinero en el próximo contacto
Ustedes de la prensa digan al sr. Rafael Filizzola que no se meta con nosotros. Somos los profesionales EPP.

No conteste este correo porque se usa única vez

Wir sind die Profis der EPP (Paraguayische Volksarmee)

Wir haben den Herr Julio Ruben Pereira aus San Juan Nepomuceno entführt, mischt ihr von der Presse euch nicht ein in Sachen, die euch nichts angehen. Das ist Arbeit zwischen der EPP und Muíguel Angel Lopez Perito von der Bewegung des 20. April.

Herr Miguel, wenn Sie ihren Freund wieder sehen wollen müssen Sie die Summe von 1.000.000 US-Dollar zahlen. In diesem Fall besteht keine Change auf Verhandlungen, wir geben weitere Instruktionen für die Geldübergabe beim nächsten Kontakt. Ihr von der Presse, sagen sie Rafael Filizzola, dass er sich nicht einmischen soll, wir sind die Professionellen EPP.

Auf diese Adresse nicht antworten, sie wurde nur das eine Mal benutzt.

Ob die selbsternannte paraguayische Volksarmee tatsächlich für die E-Mail bzw. das Verschwinden des beliebten Politikers verantwortlich ist kann und will bis jetzt noch keiner bestätigen. Die Staatsanwältin für Entführungsfälle, Sandra Quiñónez, die gegen die EPP ermittelt, sagte, dass es sich auch um Leute handeln könnte, die die Situation ausnutzen wollen und gar nichts damit zu tun haben.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora / Telefuturo)

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1 Kommentar zu “Vermutliche E-Mail der EPP fordert Regierung zur Lösegeldzahlung für gekidnappten Politiker auf”

  1. Christiane sagt:

    Der verschwundene Politiker ist inzwischen wieder aufgetaucht, wie Radio ZP 30 heute meldet. Die Polizei vermutet eine selbst inszenierte Entführung, während der Politiker behauptet von Polizisten entführt und festgesetzt worden zu sein. Bin mal gespannt ob da noch weitere Berichte folgen werden.

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