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VIP Campesinos in Ñacunday

Ñacunday: Nur 80 km von Ciudad del Este entfernt, wo tausende deutschstämmige Brasilianer in Paraguay Landwirtschaft betreiben lauert erneut die Gefahr, dass deren Land von Campesinos, die Unterstützung hochrangiger Politiker der Regierung genießen, illegal besetzt wird. Laut dem Institut für ländliche Entwicklung (Indert) gibt es kein Grundstück was über die betitelte Grundfläche hinausgeht und somit illegal von den Brasilianern besetzt ist.

Der landlose Bauer von heute ist viel fortschrittlicher, als er es noch vor Jahren war. Entweder gehen sie mit der Zeit oder erhalten Unterstützung aus Regierungskreisen. Um ihren Luxus von Fernsehern, Kühlschränken und Smartphones zu genießen schlossen sie einen potenten Transformator ohne die Genehmigung des Stromversorgers Ande an ihr Camp an. Trotz zahlreicher “Illegalitäten” greift keine Behörde ein, hier Strom zu stehlen gilt als Kavaliersdelikt.

Ein Transformator für eine Phase kostet rund 15 Millionen Guaranies während ein dreiphasiger Trafo schnell 25 bis 26 Millionen Guaranies kosten kann, so Ingenieur Alfredo Arguello von der Ande.

Alle zwanzig Meter steht ein Mast mit Steckdosen damit alle etwas von dem „neuen“ Transformator haben. Vor dem Camp aus Planen stapeln sich die Fahrzeuge, die von den Landlosen zum Fortbewegen benötigt werden.

Damit die Fahrzeuge nicht gestohlen werden wurden auch überall Strahler angebracht, die nachts das Camp taghell beleuchten. Diese Annehmlichkeiten können nur von den sozialistischen Freunden der Regierung bezahlt wurden sein und gehen somit in erster Linie gegen Ausländer im Land.

Die Landlosen die auf 12.000 ha. Landüberschuss bestehen haben sich ein kleines Dorf aufgebaut wo Benzin und Diesel verkauft wird. Die Gäste, in der Mehrheit die Presse, sind gern willkommen. Offenherzig geben sie zu, mit der Unterstützung vom Gouverneur San Pedros zu rechnen, José “Pakova” Ledesma, welcher auch ihr Sprecher auf Regierungsebene sei.

Der Anführer der Bauern vor Ort ist Victoriano López der ständig vor Ort ist und sich nur noch mit seinem grauen Toyota Caldina Kombi bewegt.

(Wochenblatt / Abc)

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Ein Kommentar zu “VIP Campesinos in Ñacunday
  1. sukowsky schrieb am :

    Der verkleidete Wolf?
    Höchst bedenklich diese Aktionen in Ñacunday. Heute hier und Morgen überall in Paraguay. Kann da nur sagen wehret allen Anfängen sonst ist es bald vorbei mit der Beschaulichkeit hier in Paraguay. Sendero Luminoso und deren Ableger Chavez aus Venezuela lassen grüßen.
    Herr Lugo ein Wolf im Schafspelz?????

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