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Was Magistrate sich zu Weihnachten wünschen

Asunción: Mit Geld für das überbewertete Referendum vom vergangenen Oktober kaufte die Wahljustizbehörde TSJE vor kurzem 15 neue Geländewagen, drei davon bieten jeden erdenklichen Luxus.

Das hohe Tribunal der Wahljustiz (TSJE) erhielt gestern die erste der drei bestellten Geländewagen Toyota Land Cruiser Prado, Modell 2012. Diese All Räder kosten 85.000 US-Dollar pro Stück.

Mitte des Jahres bat die Wahljustizbehörde darum den Kostenvoranschlag für das Referendum zum Auslandswahlrecht um 30 Milliarden Guaranies zu erhöhen. Der Kongress stimmt der Bitte zu.

In diesem Haushaltsplan zur Durchführung des Referendums waren auch 2,5 Milliarden Guaranies für die Erneuerung der Fahrzeugflotte vorgesehen. Deswegen wurde schon am 15. September 2011 eine Ausschreibung für den Kauf der Geländewagen begonnen.

Jeder der drei Minister der Behörde (Alberto Ramírez Zambonini, Juan Manuel Morales und Modesto Monges) haben unnötige Accessoires im größten japanischen Geländewagen. Etwas exzentrisch bestanden die Minister darauf, dass die Geländewagen über einen kleinen Kühlschrank sowie Lederausstattung und von Lenkrad bedienbares Radio verfügen.

Obwohl geplant war nur 2,5 Milliarden Guaranies für die Fahrzeuge aufzuwenden wurde der Plan verworfen. Durch die Wünsche der Autoritäten wurden 2.934.700.000 Guaranies daraus, also 434, 7 Millionen mehr. Das alles um den Anforderungen der Magistrate gerecht zu werden.

Neben den drei erwähnten Toyota Landcruiser Prado (360 Millionen Gs.) wurden zehn Isuzu D-Max (159,5 Millionen Gs.), ein Toyota RAV 4 (159,7 Millionen Gs.) und ein Hyundai Pkw (100 Millionen Gs.) angeschafft.

(Wochenblatt / Abc)

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Ein Kommentar zu “Was Magistrate sich zu Weihnachten wünschen
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