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Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten

Asunción: Atilano Fleitas von der Föderation der Lehrkörper Paraguays (FEP) erklärte bei einem Radiointerview, dass wenn wirklich die Schulen für Kinder der Landbesetzer in Ñacunday eingerichtet werden, diese ein Mindestmaß an Komfort aufweisen müssen, um den Unterrichtsbetrieb wie auch auf anderen Schulen durchführen zu können.

Der Minister für Bildung, Víctor Ríos, möchte vorantreiben, dass die Kinder der rund 10.000 Landbesetzer in Ñacunday Schulen besuchen können, während ihre Eltern, die bei den Protesten teilnehmen anderweitig keine Chance haben.

Obwohl es ein leichtes wäre den Besetzern aufzuzeigen, dass die Pflicht der Eltern ist, ihre Kinder in die Schule zu schicken, kommt hier der sprichwörtliche Berg zum Propheten anstatt andersherum.

Trotz irgendwelcher politischen oder sozialen Ideologien hat natürlich jedes Kind das Recht, Bildung zu erhalten, wie auch die Eltern die Pflicht haben ihr Kind in eine Schule zu schicken.

Die FEP versteht den Fall der Landbesetzer wie folgt: „Die Kinder haben keine Schuld an den Ansichten oder Ereignissen mit oder in den ihre Eltern leben“.

In Konversation mit Radio Cardinal FM sagte Fleitas, dass wenn die Mindestanforderung für eine würdige Bildung geschaffen werde, dann wäre es akzeptabel.

„Wir wissen, dass es ein Minimum an Konditionen gibt, in dessen Umgebung die Lehrer ihre Aufgaben gut erledigen können und das Kind etwas davon hat“, sagte er.

(Wochenblatt / Radio Cardinal)


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