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Wiederkehrendes Petropar Monopol

Villa Elisa: Nach einer Übereinkunft mit den prinzipiellen Kraftstoffverteilern des Landes wurde ein Monopol der Petropar bis 31. Dezember 2012 ausgehandelt, um die hohen Schulden der staatlichen Raffinerie gegenüber der venezolanischen PDVSA abzubauen.

In den kommenden sechs Monaten soll der Dieselverkauf zu 100% über die Petropar abgewickelt werden wodurch die Gewinne zu 100% bei ihnen landen, Zügel die die Petropar vor Jahren aus der Hand gab. Ohne dieses Monopol wäre der marode Staatsbetrieb nicht in der Lage weiterhin zu existieren, das heißt seine übergroße Anzahl an Personal zu halten und sich Aufgaben hingeben die unnötig für die Zukunft sind, wie zum Beispiel die erneute Raffinierung von Kraftstoffen in der alten Anlage.

Das dieser Handel zustande kam kommt einem Wunder gleich, da ja Petrobras, Copetrol, Barcos y Rodados, Esso und Puma freiwillig auf Gewinne verzichten. Nach zwei Versuchen ein Dekret darüber zu schreiben, die jedoch verfassungswidrig waren, wurde zum Gespräch im Handelsministerium gerufen.

Die Schulden des Staatsbetriebs an die Venezuela SA (PDVSA) liegen derzeit bei 300 Millionen US-Dollar.

Wettbewerbsfähig wäre die Petropar auf einem Markt niemals. Zu schwer, zu viel unnötiger Ballast

Petropar verkauft heute nur 2.200 m³ (2.200.000 Liter) Diesel pro Tag, was 48.000 m³ pro Monat sind (48.000.000 de Liter), also weniger als 50% des nationalen Konsums an Diesel. Die andere „Hälfte wird durch besser und saubere Dieselkraftstoffe gedeckt.

(Wochenblatt / Abc)

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Kommentare

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2 Kommentare zu “Wiederkehrendes Petropar Monopol
  1. Karl Steiner schrieb am :

    Monopol? Schlecht für die Wirtschaft! Kein Wettbewerb! Monopol eines paraguay’schen Betriebs? Gut für die Korruption! Siehe Zementwerk welches letztes Jahr Hunderte Millionen Guaranies Defizit schrieb, weil Boni und Löhne die Einnahmen überstieg.

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