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Zementproduktion wurde eingestellt

Villeta: Während noch vor drei Tagen erklärt wurde, dass die Zementverteilung problemlos verlaufen wird, wurde heute bekannt, dass diese seit gestern sowohl in Vallemí wie auch in Villeta zum Stillstand kam.

Die nationale Zementindustrie erfährt einen erneuten Stopp weil der Paraguayfluss es unmöglich macht Klinker aus dem nördlichen Vallemí nach Villeta zu transportieren sowie Kraftstoff nach Norden. 6.421 t Klinker sind auf dem Weg nach Villeta, kommen jedoch wegen des Tiefwassers nicht an.

„Die Fabrik geht davon aus, dass erst ab Februar die Verteilung wieder problemlos funktionieren wird. Derzeit werden nur die Mengen verteilt die die Fabrik den Verteilern schuldig ist und für welche schon gezahlt wurde“, so der Geschäftsführer Gustavo Ortiz.

In den letzten Tagen wurden nur 14.000 Sack im Durschnitt produziert. Allerdings gab es auch Tage an denen weniger als 5.000 Sack die Produktionshallen verließen.

„In Vallemí kann die Klinkerproduktion nicht weitergehen weil kein Fueloil nachkommt“, so Alfredo Escobar.

Nahe San Antonio warten 6.300 m³ Fueloil auf seine Verschiffung nach Vallemí während weitere 1.200 m³ in der Nähe von Remanso auf seine Verschiffung nach Norden warten.

„Derzeit wird geprüft“, so Édgar Acosta, „ob eine Verladung von Klinker auf Lastkraftwagen Sinn machen wurde, um diese dann nach Villeta zu fahren“.

(Wochenblatt / Abc)

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8 Kommentare zu “Zementproduktion wurde eingestellt”

  1. Peter sagt:

    Typisch paraguayisch! Den Satz “Plane im voraus.” kennt man in Paraguay anscheinend nicht.

  2. Günter sagt:

    Ist ja toll, dass die Probleme mit den Rios in PY ganz überraschent kamen und neu sind.

  3. Sämi sagt:

    Und was ist mit der neuen Zementfabrik? Kann die auch nicht liefern?

  4. kopfschüttler sagt:

    Ich verstehe die Kommentare nicht , , ,

    Was ist denn in Europa mit Glatteis, Schnee oder Unfällen auf der Autobahn ? Dann geht da auch nichts mehr.

    Das hier sind Naturereignisse die KEINER beeinflussen kann!

    Klinker können erst transportiert werden, wenn sie gebrannt sind und Schweroel kann man nicht in unbegrenzter Menge lagern, ausserdem kostet das Geld.

    Leute die keine Ahnung von der Technik haben, besser erst mal nix posten

    • Sämi sagt:

      Lieber Kopfschüttler
      Über deinen Kommentar kann ich nur den Kopf schütteln.
      Google macht schlau.

      • Klaus sagt:

        Lieber Kopfschüttler,
        es ist wohl richtig, dass man Klinker und Rohöl nicht in unbegrenzter Menge lagern kann. Besonders, wenn man keine Möglichkeiten dafür schafft. Zur Zeit kostet der Sack ca 50 – 55000 Gs, das sind nach dem gültigen Umrechnungskurs ca 9 – 10 Euro (ja ich weiss der Umrechnungskurs liegt bei etwas mehr als 5500 zum Euro und der Preis von 55000 gs /Sack war von letzter Woche, aber es erleichtert das Rechenexempel. Diese Bemerkung sei nur für die Klugscheisser, die sich gleich wieder zur Wort melden müssen). In Deutschland kosten 25 kg 2,50 Euro, ergo der 50 kg Sack ca 5 Euro. Und da verdienen alle noch daran. Frage ich mich, wo bleibt hier in PY die Differenz von 5 Euro/ Sack. Die könnte man in Öllager und Klinkervorrat stecken und man hätte keinen Engpass mehr. Also sorry, kann deiner Argumentation nicht folgen.Trotzdem schönen Abend noch.

  5. Klaus sagt:

    Ja, aber woher soll denn das Geld für den Vorrat an Klinker und Öl kommen? Die armen Funktionäre müssen doch auch von etwas leben. Und die 1500 Beschäftigten (oder soll man besser sagen “Unterbeschäftigten”! In Wirklichkeit würde der ganze Laden auch mit einem Drittel oder noch weniger der Blegschaft laufen) haben sicher auch Familien, die etwas zu Weihnachten wollen. Also, woher soll das Geld kommen?

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