Cartes weiht Moschee ein

Am Dienstagmorgen wohnte der Landespräsident Horacio Cartes der Einweihung einer Moschee in Ciudad del Este bei. Die Moschee „Alkhaulafa Al-Rashdeen“ befindet sich im Stadtteil Catedral, die Baukosten betrugen eine Million US-Dollar.

Der Präsident des „Arabisch Islamisch Paraguayischen Zentrums“ (Centro Árabe Islámico Paraguayo), Khaled Ghotme, präsentierte das Gebäude als Schulungs- und Sozialzentrum, in dem arabische Kultur vermittelt würde.

Es gibt eine Bibliothek mit 200 Quadratmetern, die etwa 10.000 Texte vorhält und von 70 bis 100 Personen gleichzeitig benutzt werden kann sowie mehrere Veranstaltungssäle. Für religiöse Aktivitäten gibt es einen Männersaal mit 350 qm und Platz für 450 bis 500 Personen sowie einen Frauensaal für ca. 150 Damen mit etwa 110 qm Grundfläche.

Die höchste islamische Autorität in Paraguay, der „Scheich“, hat ebenfalls sein Büro in der Moschee, erklärt Ghotme. Für die Konstruktion wurden Steine aus Saudi Arabien und Bodenbeläge aus China importiert, die Arbeiten wurden aber von paraguayischen Spezialisten durchgeführt.

In Ciudad del Este werden etwa 7.000 Personen zur arabisch-islamischen Gemeinschaft gezählt, dazu kommen nochmals ungefähr 13.000 Personen in der Nachbarstadt Foz de Yguazú.

Nach der Veranstaltung fuhr der Präsident nach Hernandarias, wo er sich mit Parteigenossen zur Geburtstagsfeier des Ex-Diktators Alfredo Stroessner traf. Cartes sprach von einem „glücklichen Tag“ und zitierte einen der beliebtesten Sätze Stroessners: „Der beste Freund eines Colorados ist ein Colorado“.

Quelle: Última Hora

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