Deutscher betrog mutmaßlich Bauern in großem Maß

Der Deutsche Klaus Friedrich Würth, der 2014 zu drei Jahren Haft wegen Betrugs verurteilt wurde, weil er 200 Tonnen Soja zum Weiterverkauf im Jahr 2010 annahm und diese Ware später nicht zahlte, betrog anscheinend noch weitere deutschstämmige Bauern aus dem Departement Itapúa.

Einer von Ihnen, Rogelio Carrillo, war vor 16 Jahren dazu geneigt seine geschäftlichen Aktivitäten auszuweiten, weswegen er Würth, als Präsident der Firma Agrobiológico S.A., Sesam im Wert von 7.666.448.136 Guaranies verkaufte. Obwohl Carrillo davon ausging ein gutes Geschäft gemacht zu haben, stellte sich auf der Bank heraus, dass die fünf Schecks mit genannter Gesamtsumme nicht gedeckt waren, da besagtes Konto schon geschlossen wurde.

Ein graphologisches Gutachten durch Denice Insaurralde, Expertin der Kriminologie, kam zu dem Schluss, dass die Unterschriften auf den Schecks, bei Vergleichen mit anderen Dokumenten von Würth, die gleichen sind und somit mutmaßlich dem Angeklagten Deutschen zuzuordnen sind.

Erst am vergangenen Freitag bestätigten die Richter Rolando Duarte, Leticia Frachi und Javier Sapena in diesem Fall Hausarrest für den Angeklagten. Ob diese Strafe doch noch in eine Gefängnisstrafe umgewandelt werden kann, ist erst zum Ende der Verhandlung sicher.

Bei dem Fall vor sechs Jahren, so die Tageszeitung Abc Color, wollte der Landwirt seine Ladung Soja wieder abholen oder das Geld dafür, als ihm der Deutsche geantwortet haben soll, dass das Soja schon nach Europa geliefert wurde. Da angekommen, hätte man einen erhöhten Wert von Glyphosat festgestellt, was einen deutlich niedrigeren Preis zur Folge hatte. Die Verteidigung des Deutschen erklärte bei dem Prozess, dass der Kläger zumindest 61.000 US-Dollar für 200 Tonnen Soja bekommen hätte.

Der damalige Staatsanwalt Luis Albertini, war mit dem Strafmaß unzufrieden und versuchte 8 Jahre Haft zu erreichen, was ihm jedoch nicht gelang.

Quellen: Abc Color / La Nación

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