Die Schonzeit für die Fische ist vorbei

Mariano Roque Alonso: Seit Freitag darf an paraguayischen Flüssen wieder gefischt werden. Die Schonzeit ist aufgehoben und das kommt nicht nur den Fischern zugute.

Gerade in der Gegend Remanso sind alle die mit der Fischerei zu tun haben wieder eifrig am Werk. Die Schonzeit die gemeinsam mit Argentinien eingehalten wurde ist vorbei. Schon stehen die Stände mit Kühlboxen voll frischem Fisch bereit, auch wenn einige von ihnen noch immer von den Fluten des Rio Paraguay eingeschlossen sind, haben sich ihre Besitzer einen trockenen schattigen Platz gesucht um ihre Waren anzubieten.

„ Trotz des Hochwassers haben wir uns etwas einfallen lassen um hier sein zu können“, berichtet die Verkäuferin Gladis Gómez. An den Essensständen werden Menüs für jeden Geldbeutel geboten. Es werde Speisen ab 15.000 Gs. bis zu Delikatessen die 70.000 Gs. kosten serviert.

Die Gerichte mit Surubí sind am beliebtesten. Das “Armeleuteschnitzel“ zeichne sich durch seine enorme Größe aus und und werde von gerösteten Zwiebeln und Spiegeleiern begleitet, erklärt der Besitzer eines Verkaufsstandes Juan Ávila. Er wies auch darauf hin, dass sie ab dieser Saison Spieße mit Garnelen anbieten werden, deren ungefährer Preis bei 25.000 Gs. liegen würde. Die Lokale seien auch an den Feiertagen: 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar geöffnet, versprachen die Betreiber.

Einige Fischer beklagten, dass die Subvention die ihnen der Staat für den Zeitraum der Schonzeit bereitstellen würde, sie nicht erreicht hätte. Mirta Pereira , die Direktorin des Hilfsprogramms für Fischer, das vom Ministerium für soziale Entwicklung ausgearbeitet wurde, erklärte, dass sie von 5.739 Antragstellern 1.777 zurück gewiesen hätten. Sie seien aus dem Programm ausgeschlossen worden, da sie schon andere Gelder vom Staat erhielten, oder schon ein Familienmitglied die Unterstützung erhalte. Die verbliebenen 3.962 Personen werden die Zahlung bis spätestens zum 27. Dezember erhalten.

Sie fügt hinzu, dass der zu zahlende Betrag variiere.Für die 45 Tage der Schließung mit der argentinischen Seite, würden Personen mit bis zu vier Mitgliedern im Haushalt 1.450.000 G. erhalten; sind es mehr als vier Familienmitglieder, 1.910.000 G. und Alleinstehende bekämen 810.000 Gs. Für die 90-tägige Schließung in den mit Brasilien gemeinsam genutzten Flussabschnitten würden an vierköpfige Familien 1.800.000 Gs. bezahlt; sind es mehr als vier, 2.480.000 Gs., und an Singles würden 1.100.000 Gs. bezahlt.

Das Verbot gilt noch bis zum 31. Januar 2019 an der Grenze zu Brasilien.

Wochenblatt / ultimahora

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2 Kommentare zu “Die Schonzeit für die Fische ist vorbei

  1. Da freue ich mich schon auf die leckeren Fische. Die sind ja sowas von Gesund, im eigenen Öl gefangen, angereichert mit Quecksilber, Blei, Pestiziden…..
    Fisch aus Paraguay – ein reiner HOchgenuss.
    Essen Sie Fisch aus Paraguay und sie werden 80 Jahre alt (wenn sie sonst 90 geworden wären)

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