Frau sollte zur Leihmutterschaft gezwungen werden

Minga Guazú: Eine junge Ecuadorianerin wurde ins Land gebracht, um ihre Gebärmutter für 1.000 US-Dollar im Monat zu vermieten. Sie wurde in für einige Wochen ihrer Freiheit beraubt bis sie fliehen konnte.

Luz María Cortez Correa (18) kam am 26. November in Paraguay an. Angeblich hatte sie sich dazu bereit erklärt, für 1.000 US-Dollar im Monat einem Paar als Leihmutter zur Verfügung zu stellen.

Die Paraguayerin Dina Mabel Pereira Rodas und der Spanier Karin Aisa Moah hatten das Mädchen angeblich gegen ihren Willen festgehalten. Das Paar lebt in Minga Guazú. Dort befand sich auch die junge Ecuadorianerin bis zu ihrer Flucht. Laut der Anzeige bereue Cortez ihre Tat, da letztlich die vereinbarte Summe auch nicht bezahlt wurde.

Das Ehepaar und die junge Frau konsultierten eine Privatklinik in Foz de Yguazú, Brasilien, wo eine künstliche Befruchtung durchgeführt werden sollte. Die junge Frau wollte jedoch einen Rückzieher machen und in ihr Herkunftsland zurückkehren. Angesichts dieser Entscheidung zeigt die Akte, dass das Paar sie in Gefangenschaft hielt und sie zwang Hausarbeit zu verrichten, bis sie flüchtete und den Fall einer dritten Person mitteilte, die die Beschwerde anonym bei der Staatsanwaltschaft einreichte.

Richterin Fátima Burró ordnete eine Hausdurchsuchung für das Domizil des Paares an. Die Operation wurde von der Staatsanwältin der Spezialeinheit für die Bekämpfung des Menschenhandels, Analía Rodríguez, geleitet, die bestätigte, dass das ecuadorianische Mädchen ihr mitteilte, dass sogar ein Privatvertrag unterzeichnet wurde.

Nach dem Verfahren wurde die Frau dem Frauenministerium übergeben, damit die erforderlichen Schritte eingeleitet werden konnten, um sie nach Ecuador zurückzubringen. Gegen die Paraguayerin und den Spanier wird weiter wegen Menschenhandel ermittelt.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Frau sollte zur Leihmutterschaft gezwungen werden

  1. Die Ideen sind Einzelfall.
    Die bessere Gesellschaft sucht sich ihr Lasteneselin die ihr Kind austrägt.
    Nicht das die Gattin einen Bauch andere hängende Sachen hat.Die den Gatten vielleicht stören!
    Leihmutterschaft mit knallharten Verträgen sind international üblich.Zwischen 10000$
    Aldi-Preis bis um 50000$. Richtig hart Kriminell wird es bei Adoptionen.

  2. Leihmutterschaften erfolgen nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern aus den unterschiedlichsten und auch verständlichen Gründen. Die unterschiedlichen Arten der Leihmutterschaft sind in einigen Ländern verboten in anderen erlaubt.
    Wer sich dazu entschließt sollte sich vorher ausführlich über die Rechtslage informieren.
    Ein Vertragsrücktritt (Meinungsänderung der Leimutter) vor der Implantierung oder Insemination sollte problemlos möglich sein und nicht wie hier zur Sklavenhalterei führen.
    Der Nachwuchs der solchen Eltern in die Hände fällt, ist jedenfalls zu bedauern.

  3. Wie alt ist der spanische Gatte und wie alt ist seine Gattin???

    Ist die Uhr bei einem der beiden schon abgelaufen?

    Jetzt haben sie nur noch Geld und Zeit; zum Glück keine (neuen) Kinder.

  4. Es gibt auch Frauen aus verschiedenen Gründen, keine Kinder bekommen können, wenn solche eine Leihmutter findet, und auf Vertragsbasis das gut regelt, warum nicht

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