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Trotz Notstand in San Pedro bewegen sich Räuber ungestört

Colonia Rio Verde: In der mennonitischen Kolonie im Distrikt Santa Rosa de Aguaray wurde heute Nachmittag um 13.30 Uhr eine „Petrosur“ Tankstelle überfallen. Trotz Notstandserklärung finden Raubüberfälle statt. Einleuchtender Grund dafür sind die fehlenden Kontrollen im Umkreis der mexikanischen Kolonie.

Jacob Rempel, Eigentümer der Tankstelle und sein Angestellter Abraham Friesen sagten aus, dass die Diebe mit einer unglaublichen Gelassenheit agierten. Sie täuschten vor Benzin tanken zu wollen und kamen dann mit einem Revolver bewaffnet in den Laden.

Die ländliche Diebe, so Rempel, verschwanden mit den Tageseinnahmen von etwas mehr als 5 Millionen Guaranies. Nach einer privaten Verfolgungsjagd von etwa 10 km Länge in Richtung Santa Rosa del Aguaray verlor der Eigentümer der Tankstelle die Diebe nachdem sie in einem ihnen gut bekannten Seitenweg einbogen.

Da die Räuber ihre Helme nicht abnahmen ist eine Identifizierung aussichtlos. Jacob Rempel sagte, das erste Mal in seinem Leben überfallen worden zu sein.

(Wochenblatt / Abc / Foto:Última Hora)


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