Ypejhú wurde von einer Bande brasilianischer Drogenhändler eingenommen

Ypejhù: Die Grenzstadt fiel in den frühen Morgenstunden am Mittwoch, dem 19.12.2018, einem organisierten Verbrechen zum Opfer. Sie griffen ein Wohnhaus und einen Autohändler an, die Polizei war ohnmächtig etwas zu unternehmen. Sie zerstörten Häuser und Fahrzeuge.

Wie im Film griff eine etwa 30 Mann starke Verbrecherbande, mit Gewehren und Granaten bewaffneten, die Gemeinde Ypejhú am Mittwoch im Morgengrauen an. Die Täter, vermutlich alle Brasilianer, attackierten zwei Grundstücke des Alderete-Clans an, die sich 4 Blocks von der 6. Polizeistation entfernt, im Zentrum der Stadt befinden. Die Dorfbewohner sagten, dass mehr als eine Stunde lang mindestens 6 Explosionen und das Abfeuern von Schüssen zu hören waren.

Zunächst wurde ein Haus in der Nachbarschaft von Virgen del Rosario angegriffen. Das Haus wurde durch das Attentat komplett zerstört. Fenster, Möbel, Geräte und zwei Fahrzeuge, die sich darin befanden, wurden verbrannt. Der Angriff begann um 03.30 Uhr, als die Bande in fünf PKW´s aus Brasilien kam. Vier der verwendeten Fahrzeuge wurden verbrannt, zwei etwa 30 Meter vom Haus entfernt, und zwei weitere etwa vier Kilometer von Ypejhú in Paranhos, Brasilien.

Kommissar Sebastian Moreno, Chef der 6. Polizeiwache, sagte, sie hätten die ersten Schüsse gehört, fügte jedoch hinzu, dass sie nicht reagieren hätten können, da ein Teil der Bande die Polizeistation umzingelt und mehrere Schüsse auf die Polizei abgefeuert hätte.

Der Staatsanwalt Jorge Romero bestätigte, dass Rosana Antonia Alderete Peralta und Aline Verón Vittencourt sich erst noch im Innern befunden hätten, sie hätten jedoch das Gebäude kurz vor dem Angriff verlassen können. Quellen gaben an, dass sie nach Diego suchten, einem der Alderete-Brüder.

Ein weiteres Ziel der angegriffenen Räumlichkeiten war ein Autohändler. Es wurden 12 Fahrzeuge beschossen und verbrannt. Bei dem Attentat wurden keine Menschen verletzt.

Generalkommissar Vidal Achucarro, Polizeidirektor von Canindeyú, sagte, die Angreifer hätten den Überraschungseffekt genutzt und den Agenten der 6. Polizeiwache keine Chance gelassen zu regieren. Er erwähnte jedoch, dass die Einheit über genügend Personal und Waffen verfüge, um den Bürgern Sicherheit bieten zu können.

Die Familie Alderete Peralta, deren Hauptführer Zacarías Alderete ist, hatte schon in der Vergangenheit mehrere Angriffe erlitten. Im Oktober 2015 wurde Arnaldo Alderete in Paranhos von einer ähnlichen Bande ermordet. Im Jahr 2016 kam es zu einem weiteren Attentat, als Fremde auch das verlassene Haus der Alderete in Ypejhú beschossen hatten.

Wochenblatt / Ultima Hora

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