Caacupé: Die Freiwillige Feuerwehr von Caacupé hat angeprangert, dass die Stadtverwaltung ihr eine Millionensumme schuldet, die aus den direkt von den Steuerzahlern erhobenen Gebühren stammt.
Laut der offiziellen Mitteilung des Vorstands weist die Stadtgemeinde einen ausstehenden Saldo von über 152.885.000 Guaranies auf. Diese Summe entspricht dem Fondsguthaben, das durch die Verordnung Nr. 55/2025 “Sonderfonds für die Feuerwehr“ festgelegt wurde.
„Wir stellen gegenüber den Bürgern klar, dass dieses Geld nicht der Stadtverwaltung gehört. Es sind Beiträge jedes einzelnen Einwohners von Caacupé, die bei der Beantragung von Führerscheinen, Fahrzeugzulassungen und Gewerbegenehmigungen jeweils 10.000 Guaranies zahlen, die für unsere Arbeit bestimmt sind. Die Gemeinde zieht dieses Geld ein, das uns per Gesetz zusteht, eignet es sich jedoch an und weigert sich, es zu überweisen“, erklärten die Feuerwehrleute.
Die Wache warnte davor, dass der unrechtmäßige Einbehalt dieser Mittel die Einsatzfähigkeit der Institution beeinträchtigt. Dadurch werden die ordnungsgemäße Wartung der Feuerwehrfahrzeuge, die persönliche Schutzausrüstung und die Logistik behindert, die erforderlich sind, um auf Notrufe in der geistlichen Hauptstadt des Landes zu reagieren.
„Die Nichteinhaltung der Verordnung gefährdet die Notfallversorgung aufs Schwerste. Aus diesem Grund verurteilen wir die Aneignung von Geldern, die dem Volk gehören, und fordern die sofortige Überweisung der budgetierten Beträge. Wir werden mit den wenigen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, weiterarbeiten, aber wir werden nicht schweigen“, betonte die Führung der Freiwilligen.
Die Rettungskräfte dankten zudem der Bevölkerung für die ständige Unterstützung und bekräftigten, dass sie ihren Dienst im Rahmen ihrer materiellen Möglichkeiten fortsetzen werden, während sie auf eine Antwort der kommunalen Behörden warten.
Wochenblatt / Hoy















