38 % der ins Land fließenden Fremdwährungen stammen aus dem Sojabohnensektor

Asunción: Sandra Noguera, Generaldirektorin der paraguayischen Kammer für Ölsaaten- und Getreideproduzenten (Cappro), berichtete, dass 38 % der ins Land fließenden Fremdwährungen dem Sojasektor zuzurechnen seien, sei es in Form von Sojabohnen oder in ihrem natürlichen Zustand wie Mehl, Öl etc.

In einem Interview im Radiosender 1020 AM stellte sie jedoch klar, dass der Sektor vor einer Reihe von Herausforderungen stehe, die gelöst werden müssten, um die Industrie anzukurbeln und mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

„Die Prognosen, dass in diesem Jahr 11 Millionen Tonnen Sojabohnen geerntet werden, wurden gesenkt. Die Verluste werden auf zwei Millionen geschätzt und dies wird nicht nur den ländlichen Raum, sondern auch die Industrie treffen. Und was die Qualität betrifft: Wenn wir Sojabohnen in schlechtem Zustand erhalten, sind die Verarbeitungskosten höher“, erklärte sie weiter.

Noguera fügte abschließend hinzu: „Im Jahr 2024 hat der gesamte Sojakomplex 4,177 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.“

Wochenblatt / adn digital / Beitragsbild Archiv

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