47 Hunde gerettet: Wenn aus gut gemeintem Tierschützern gefährliches “Animal Hoarding“ wird

J. Augusto Saldivar: Die Staatsanwältin Blanca Rosa Aquino hat Anklage wegen mutmaßlicher Tierquälerei gegen eine Frau erhoben, die für ein illegales Tierheim im Viertel Tavarory der Stadt Ypané verantwortlich sein soll.

Bei einer Razzia wurden dort zahlreiche Hunde in einem Zustand schwerer Verwahrlosung vorgefunden.

Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft, die die Kriminalitätseinheit Nr. 3 von J. Augusto Saldívar leitet, hat zudem auf Basis der bei der Durchsuchung des Anwesens gesammelten Beweise die Anordnung von Untersuchungshaft für die Beschuldigte beantragt.

Der Einsatz fand aufgrund einer Anzeige bei der Direktion für Tierschutz, Tierwohl und Tiergesundheit statt. Dies führte zur Überprüfung eines Mietshauses, das offenbar als illegales Auffanglager genutzt wurde.

Vor Ort stellte eine behördenübergreifende Kommission die Präsenz von 47 Hunden fest, die sich in einem kritischen Zustand befanden – ohne angemessene Pflege- oder Hygienebedingungen.

Der technische Bericht detailliert, dass mehrere der Tiere sichtbare Verletzungen, Anzeichen von Unterernährung, Augenausfluss, Haarausfall und blasse Schleimhäute aufwiesen. Diese Krankheitsbilder decken sich mit langanhaltender Vernachlässigung und potenzieller Misshandlung.

Die ursprüngliche Anzeige wurde von Leonardo Glizt auf den Weg gebracht, der zusammen mit Beamten der zuständigen Behörde und Polizisten der Polizeistation Nr. 5 San Isidro aus Ypané an dem Einsatz teilnahm.

Wochenblatt / adn digital

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