Regenzeit nicht in Sicht: Dürre hält weiter an

Asunción: Der Direktor für Meteorologie und Hydrologie, Raúl Rodas, berichtete, dass das Niederschlagsdefizit bis März andauern werde und sich dann die Situation zu normalisieren beginnen würde. Die Regenzeit beginnt in der Regel im September, derzeit hält die Dürre jedoch sehr lange an.

„Das Niederschlagsdefizit wird in der Mitte, im Süden und im Osten der Region Oriental zwischen Januar, Februar und März bestehen bleiben, außer im Norden der Regionen Occidental und Oriental. Dieses Phänomen kann bis Mitte März andauern und dann dürften neutrale Bedingungen mit normalem Niederschlag eintreten“, sagte der Direktor in einem Gespräch mit dem Radiosender 800 AM.

Er erklärte weiter, dass die Regenzeit ungefähr im September beginne und sich bis zum Ende des Sommers erstrecke, wo es häufiger regnen sollte, aber derzeit gebe es ein erhebliches Defizit. Diese Situation trete seit einigen Monaten auf.

Rodas gab an, dass die Niederschläge um 25 bis 30 % unter den normalen Werten liegen werden, was für diesen ersten Monat des Jahres statistisch erwartet werde. Die Niederschlagsmenge sollte bei etwa 120 Millimetern liegen. Sie dürfte aber im Januar nur durchschnittlich zwischen 80 bis 90 Millimeter betragen.

„Derzeit begegnen wir weltweit dem Phänomen La Niña. Es würde bis Mitte März andauern. Dann würden neutrale Bedingungen geschaffen, mit einer 66%igen Prognose, dass zwischen den Monaten April, Mai und Juni normale Regenfälle auftreten werden“, fügte er hinzu.

In den folgenden Wochen und im kommenden Februar werden die hohen Temperaturen anhalten. Schätzungen gehen sogar davon aus, dass die historischen Höchstwerte in diesem Zeitraum in einigen Teilen des Landes nochmals überschritten werden könnten, wie das schon in Asunción der Fall war.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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