Asunción: Als das Projekt zur Unterstützung von Suppenküchen für die Ärmsten des Landes angesprochen wurde, beschlossen die Senatoren, an ihren Arbeitsplätzen zu essen. Und sie zeigten einige ihrer Vorlieben, wenn es darum geht, den Hunger zu bekämpfen.
Bei der Diskussion über den Gesetzentwurf zu Suppenküchen in kirchlichen Einrichtungen freuten sich die Parlamentarier über Köstlichkeiten der Gourmetküche.
Und sie taten es mitten in der Sitzung, während sie den Gesetzesentwurf diskutierten. Einer von denen, der beim Mittagessen nicht auf Ausgaben achteten, war der Kongresspräsident.
Die Journalistin Francisca Pereira berichtete in diesem Sinne, dass Salomón sich selbst Lachs, einen der teuersten Fische auf dem lokalen Markt, servierte, begleitet von gedämpftem Gemüse.
„Während der Gesetzentwurf diskutiert wird, der mehr Unterstützung für die beliebte Suppentöpfe in Pfarreien vorschlägt, genießt Óscar Cachito Salomón ein Mittagessen, bestehend aus Lachs, gebadet in feinen Kräutern, begleitet von gedämpftem Gemüse“, schrieb Pereira auf ihrem Twitter-Account.
Ein anderer, der von den Kameras aufgenommen wurde, während er ebenfalls ein üppiges Mittagessen zu sich nahm, war der liberale Senator Carlos Zena, der auch zu denen gehörte, die darum baten, im Kongress Mittag essen zu dürfen.
Im Parlament wurden die Verpflegungsleistungen zu Lasten der Steuergelder abgeschafft. Mit anderen Worten, die „ehrenwerten Mitglieder“ bezahlen ihr Mittagessen aus eigenen Mitteln.
Der Gesetzesentwurf wurde übrigens von den Senatoren genehmigt. Er geht jetzt in die Abgeordnetenkammer zur weiteren Abstimmung.
Wochenblatt / Hoy











eggi
Wie soll es auch anders sein, die einen verhungern, die Obrigkeit frisst Lachs und andere leckere Sachen. Und das noch vor der Presse. Einfach nur abartig.
eggi
Das diese Typen, von nichts einen Schimmer, Ihr Essen selber bezahlen müssen, glaub doch keiner, der einigermaßen denken kann. Dann ist eben die Spesenabrechnung höher, oder es wurde eine andere Position erfunden wo die das Geld doppelt und dreifach wieder reinholen.
Tscharlie
Lachs über verdünstetem Gemüse hätte ich auch gerne, das noch subventioniert. Stattdessen kann man in D froh sein wenn man 20min Zeit hat um sich mal einen Döner reinzuschrauben.
Habe 6 Monate in der Dus Altstadt gearbeitet, Pizzaparadies. Kam vielleicht 5 Mal dazu eine zu essen, der Rest mit ins Büro um dann noch dumme Sprüche wegen Knoblauch zu kassieren.