Pilar: Die Villa Paso – Brücke überquert den Fluss Ñeembucú und wurde im Jahr 2000 errichtet. Seit ihrer Einweihung hat es nie Wartungsarbeiten gegeben. Tausende von Menschen passieren täglich das Viadukt, an dessen Pfeilern nun Risse zu sehen sind.
Durch den niedrigen Pegel des Ñeembucú-Flusses war es möglich, mit bloßem Auge zu sehen, wie das Wasser am Fuß der Pfeiler nagte. Der Zement und Schotter wurden im Laufe der Zeit vom Wasser abgetragen, wodurch die Fundamente freigelegt sind, die als Hauptstütze für die Pfeiler dienen.
Diese Situation löst in der Bevölkerung große Besorgnis aus, da die Brücke die einzige Kreuzung ist, die als wichtige Verbindung zwischen mehreren Stadtteilen mit dem Stadtzentrum dient. Kommt es zum Einsturz des Viadukts müssen die Anwohner einen 15 km langen Umweg machen, um in die Innenstadt zu gelangen. Vor diesem Hintergrund fordern die Anwohner die Behörden zu sofortigen Instandhaltungsarbeiten auf.
Der Bürgermeister aus Pilar, Fernando Ramírez, reagierte auf die Bedenken der Anwohner und sagte, dass er bereits vor Monaten eine Mitteilung an das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), insbesondere an die Abteilung für Straßen und Brücken, geschickt habe, damit sie eine Überprüfung der Brücke durchführen.
„Wir haben eine Notiz an das MOPC geschickt, um die Struktur der Brücke über den Ñeembucú-Fluss zu überprüfen und Anfang der Woche haben wir ein zweites Schreiben an das MOPC gerichtet. Im Zuge dessen hat man uns darüber informiert, dass sie über ihr regionales Büro den Zustand der Struktur überprüfen und die Wartung entsprechend durchführen werden“, sagte Ramírez.
Ampel von der Brücke entfernen
In Bezug auf den Antrag des MOPCs an die Stadtverwaltung, die Ampel am Kopf der Brücke zu entfernen, da Lastwagen bei Rot lange Zeit auf der Brücke stehen bleiben und mehr Kraft und Spannung auf die Struktur ausüben, berichtete Ramírez, dass sie die Anpassungen an der Ampel bereits vorgenommen haben.
„Wir haben keine formelle Anfrage erhalten, aber dies ist eine Ampel, die es seit 15 Jahren in diesem Sektor gibt. Wir haben die Taktung letztes Jahr aktualisiert, damit Fahrzeuge auf der Brücke nicht so lange stehen bleiben. Sicherlich halten wir uns an die technischen Empfehlungen, die uns das MOPC mitteilt“, versicherte der Bürgermeister abschließend.
Wochenblatt / ABC Color











Gnackwatschn
Immerhin hat diese vom hiesig Alleskönner errichtete Brücke seit Erbauung die ersten 14 Tage oder dem ersten Regen – je nachdem, was zuerst eintraf – überstanden. Das ist nicht einmal so selbstverständlich für hier wie, dass vorher alle Alleskönner ihre Plata erhalten haben. Hat innerhalb dieses Zeitfensters bestimmt ausgesehen wie neu. Was erwartet man denn nach soooooo vielen Jahren? Na, was wohl, jeder Ego-, Ignoranz- und Intelligenzbolzen, der es bis drüben geschafft hat, denkt sich: „Habe kein Problem über die Brücke: Gestern hat sie auch gehalten. Soeben bestätigt, dass heute auch. Geschafft, kommt i noch rechtzeitig zum Feuerabend. Nach mir die Sintflut“.
Nun geht es ja nicht mehr allzu viele Jahre und die Brücke wird für ein paar Millionen US$ vom gleichen Amigounternehmen von den gleichen Alleskönnern gereparierbastelt. Toi, toi, toi.