Asunción: Fidel Zavala, Senator für Patria Querida, kündigte gegenüber Radio Union an, dass er die Concertación Nacional nicht unterstützen werde, da ihre Führer „die gleichen Laster haben wie die anderen“.
Er behauptete, man könne nicht von „Veränderung“, sondern nur von „Abwechslung“ sprechen, wenn die Concertación die Präsidentschaft der Republik gewinne. Er hinterfragt Efraín Alegre. Er bezog sich auf die Frage des ländlichen Raums, wo Efraín Alegre keine „Lösung für die Landfrage“ anbietet.
„Jahrelange schlechte Colorado-Regierungen haben uns in diese Situation gebracht, aber auch die Liberale Partei hatte ihre Chance. Hier wird von Veränderungen gesprochen, aber ich glaube nicht, dass es welche geben wird. Wenn die Concertación gewinnt, werden wir es mit einem Wechsel zu tun haben, nicht mit einem Wandel“, sagte Zavala in einem Gespräch mit Radio La Unión.
Er kritisierte, dass der Präsidentschaftskandidat der Concertación zwar sagt, er verteidige das Privateigentum, gleichzeitig aber das als „Riera-Zavala“ bekannte Gesetz aufheben will, mit dem der Hausfriedensbruch rechtlich von einem Verbrechen zu einer Straftat hochgestuft wurde.
Die Mitglieder der Patria Querida sind fast alles betuchte Großgrundbesitzer, wie Fidel Zavala dem tausende Hektar gehören. Dass Kleinbauern aus dem Inland die Concertación unterstützen ist sicherlich nicht sein Problem, eher dass ihnen auch Lösungen für ihre Zukunft versprochen wird, was anscheinend ein Angstschub bei den „Reichen“ auslöst.
Das Gesetz „Riera-Zavala“ ist hingegen ein Gesetz, wodurch man für Hausfriedensbruch direkt ins Gefängnis muss, was in Anbetracht des Strafmaßes sicherlich bedenklich ist.
Wochenblatt / El Independiente










