Asunción: In der paraguayischen Hauptstadt bleiben Horrorgeschichten im Laufe der Zeit erhalten, welche sind die bekanntesten und gruseligsten Geschichten?
Der Jackengeist
So nannten sie eine der bekanntesten urbanen Legenden in Asunción. Die Geschichte besagt, dass in einer Nacht mit starkem Regen ein Taxifahrer, der schon Feierabend machen wollte, eine schöne junge Frau vom Friedhof Recoleta abholte. Sie bat den Taxifahrer, sie zu ihrem etwa acht Kilometer entfernten Haus zu bringen.
Wenige Meter von der angegebenen Adresse entfernt musste der Fahrer der Frau mitteilen, dass er sie nicht vor dem Haus absetzen könne, da die weiterführende Straße für sein Fahrzeug zu schmal sei. Der Taxifahrer hat ihr jedenfalls eine Jacke angeboten, damit die junge Frau nicht komplett nass zu Hause ankommt. Sie dankte ihm und bat ihn, die Jacke am nächsten Tag abzuholen.
Der Geschichte zufolge kehrte der Taxifahrer am nächsten Morgen zum Ort zurück, klingelte und fragte nach der jungen Frau. Die Mutter, die die Tür geöffnet hatte, war von der Frage überrascht und sagte, dass ihre Tochter vor drei Jahren bei einem Überfall gestorben sei. Angeblich glaubte der Taxifahrer dies nicht, also gingen sie zum Friedhof, wo die Frau begraben war. Das Überraschendste an dem Fall ist, dass dort die Jacke des Taxifahrers auf dem Grab lag.
Mehr als ein Park
Die Rede ist vom Park Carlos A. López, dem ehemaligen Friedhof Mangrullo. Bis heute sind nach eigenen Angaben Reste halbvergrabener Knochen zu sehen, da damals nicht alle Särge auf den Südfriedhof überführt werden konnten.
Die bekannteste Geschichte ist das Erscheinen einer jungen, weiß gekleideten Frau am frühen Morgen. Einige Anwohner aus der Nachbarschaft und ehemalige Parkwächter behaupteten, sie mehrmals gesehen zu haben. Tatsächlich haben vor ein paar Jahren die Feuerwehrleute der 3. Kompanie aus dem Stadtviertel Sajonia ein Foto hochgeladen, auf dem im Hintergrund eine seltsame Silhouette zu sehen ist. Ob es sich um eine Fotomontage handelte oder nicht, das Bild und die Geschichte sind zweifellos beängstigend.
Spuk in Krankenhäusern
Das ehemalige Hospital de Clínicas ist für seltsame Erscheinungen und Geräusche während und nach einer Operation bekannt. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Legende um dieses über 140 Jahre alte Gebäude echt ist. Aber trotzdem ist es ein sehr etablierter Volksglaube, da die Geschichte 2015 sogar zur Entstehung eines Kurzfilms inspirierte: ExClinicas von Rodrigo Gastiaburo.
Was die Krankenhäuser angeht, hat der Fall von “María Soledad“ aus dem Nationalkrankenhaus von Itauguá die größte Glaubwürdigkeit. Der Name wurde ihr von den Krankenschwestern gegeben, da sie in der Nacht, in der sie in der Notaufnahme ankam, keine Unterlagen hatte. Es heißt, sie sei im Alter von 18 Jahren nach einem Unfall in die Notaufnahme gekommen und gestorben.
Angeblich geht ihre Seele bei manchen Gelegenheiten durch die Gänge des Krankenhauses, weshalb es Bereiche gibt, in denen sich die Ärzte oder Krankenschwestern aus Angst vor ihrem Erscheinen nach einer bestimmten Stunde nicht mehr hineintrauen. So wird es zumindest bis heute erzählt.
Wochenblatt / La Nación











Onkel Nick
Wenn im Trailer schon nichts spannendes zu sehen ist, wie soll dann der Film sein?