Asunción: Am morgigen Dienstag soll im Senat das Projekt des „Nahverkehrszuges“ behandelt werden, beziehungsweise die Finanzierung dessen Projekts. Obwohl die Durchführbarkeitsstudie von 275 Millionen US-Dollar spricht, bittet man großzügig um 300 Millionen US-Dollar.
Ohne Ausschreibung soll die KIND Gruppe damit beauftragt werden, was bedeutet, dass Schulden in genannter Höhe aufgenommen werden. Bleibt abzuwarten, ob das schwierig umsetzbare Projekt, wegen der Räumungen, keine Parallelen wie beim Metrobus aufweist, wo Unmengen Gelder verschwanden, aber nicht einmal die Hälfte umgesetzt wurde. Die Gesamtinvestition soll jedoch 587 Millionen US-Dollar betragen.
Insgesamt soll der Nahverkehrszug zwischen Asunción und Ypacaraí sieben Bahnhöfe und 26 Haltestellen haben. Die aktuelle Regierung spricht von der Schaffung 20.000 temporären Arbeitsplätzen und 500 nachdem der Bau beendet ist. Inwiefern das Zukunftsmusik bleibt, hängt auch von den vielen Menschen ab, die der Regierung eine Chance gegeben haben.
Prinzipiell eine gute Sache, doch wie viele solcher Ankündigungen wurden in den letzten 20 Jahren schon gemacht? Und wie viele wurden umgesetzt? Eventuell drei, eine zweite Brücke über den Rio Paraná, eine zweite über den Rio Paraguay und die Verdopplung der Transchaco.
El martes en Senado se trata el "Tren de Cercanías". Piden U$ 300 millones, aunque el estudio de factibilidad es de U$ 275 millones, pero según un dictamen de HACIENDA, la inversión total será de U$ 587 millones.
Sin licitación, se adjudica al grupo KIND.
MEGA METROBUS EN MARCHA. pic.twitter.com/MCnj2hh8Dj— Chiqui Avalos 🇵🇾 (@chiqui_avalos) December 10, 2023
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Gamma Ray
Oh je, oh je. Da die aktuelle Bauministerin mitverantwortlich für das Metrobus-Desaster ist schwant mir hier Schlimmes.
Wie soll das überhaupt möglich sein, ohne Ausschreibung den Bau zu erteilen?
Die sollen erstmal die Leute umsiedeln.