Asunción: In einem Akt tiefgreifenden Engagement für Kinder und Jugendliche leitete Präsident Santiago Peña den offiziellen Start der Kampagne #TodosSomosResponsables 2025 unter dem Slogan “Nicht alles ist, wie es scheint.“
Die vom Ministerium für Kinder und Jugendliche (MINNA) geförderte Kampagne zielt darauf ab, ein kollektives Engagement für die Prävention, Früherkennung und Meldung von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Die zentrale Botschaft dieses Jahres widerlegt den Irrglauben, dass der Täter immer ein Fremder sei. Sie erinnert alle daran, dass 95 % der Fälle von sexuellem Missbrauch in einem vertrauten Umfeld stattfinden und Menschen involviert sind, die den Opfern nahestehen und von ihnen respektiert werden.
In seiner Rede betonte der Präsident, wie wichtig Einheit im Kampf gegen dieses Verbrechen sei. Er bekräftigte, dass “niemand es allein schaffen könne“ und der Kampf gegen Kindesmissbrauch eine Sache sei, die die aktive Beteiligung aller Sektoren erfordere: Der Exekutive, der Legislative, der Judikative, der Medien und der Zivilgesellschaft.
„Heute verbindet uns ein Anliegen, das uns am Herzen liegt: Der umfassende Schutz unserer Kinder und Jugendlichen. Diese Kampagne fordert uns zu tiefgründigem Nachdenken heraus: Nicht alles ist, wie es scheint. Sie lädt uns ein, die Augen zu öffnen, wachsam zu sein und für unsere Kinder zu sorgen“, sagte Präsident Peña.
Der Chef der Exekutive erinnerte an die im letzten Jahr erzielten Fortschritte, wie etwa die Vorlage des Leitfadens zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch und die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, das die Strafen für Missbrauchsdelikte deutlich erhöht und neue Formen der Gewalt mit Strafen von bis zu 30 Jahren Gefängnis klassifiziert. „Das haben wir getan, und ich versichere Ihnen, wir werden die Schwächsten mit allem, was in unserer Macht steht, schützen“, erklärte er.
Peña forderte alle Bürger dazu auf, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen und betonte, dass Prävention zu einer nationalen Tradition werden müsse und Aufklärung nicht nur für Kinder, sondern insbesondere für die Erwachsenen, die für ihre Betreuung verantwortlich sind, von entscheidender Bedeutung sei.
„Solange auch nur ein Kind oder Jugendlicher Opfer dieser Plage wird, können und werden wir das nicht hinnehmen. Wir werden das nicht tolerieren, es ist völlig inakzeptabel. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für die paraguayische Regierung Priorität. Gemeinsam, mit Entschlossenheit und Hoffnung, werden wir eine Zukunft aufbauen, in der jedes Kind und jeder Jugendliche frei von Angst und Gewalt aufwachsen kann“, betonte der Präsident abschließend.
Wochenblatt / Megacadena













