Freispruch für das Kaltgetränk: Expertin klärt über die Ursachen des “Bierbauchs“ auf.

Asunción: Seit Jahren hat das arme Bier einen schlechten Ruf, als wäre es direkt verantwortlich für den dicken Bauch, den verschwundenen Bauchnabel und den Knopf, der nicht mehr zugeht. Eine Ernährungsberaterin eilt nun zur Rettung und räumt mit diesem Mythos auf: „Bier macht nicht dick“, sagt sie.

Man nennt es “Bierbauch“, und das Bier muss als Sündenbock herhalten. Doch die Ernährungsberaterin Dahianne Rivas hat nun die Bombe platzen lassen: Das Bier allein ist nicht der Bösewicht im Film.

Laut der Expertin hat eine Flasche Bier nur etwa 139 Kalorien. Um ein Kilo Fett zuzunehmen, müsstest du 7.700 Kalorien zusätzlich zu dir nehmen. Das hieße, du müsstest 55 Flaschen alleine trinken – mehr als zwei ganze Kisten in einem regelrechten Sauf-Marathon. Seien wir ehrlich: Selbst bei einem Junggesellenabschied erreicht man das normalerweise nicht.

Woher kommt also der Bauch? Da liegt der Trick: Es ist nicht das Bier, sondern die tückische “Picada“ (der Snack dazu).

Man sagt sich: „Ich trinke nur ein bisschen“, und zack! erscheint das Asadito, das mit einem halben Kilo Fleisch locker 1.500 kcal liefert. Dazu kommen zwei Stücke Knoblauchbrot (430 kcal) und die ganze Platte mit Chorizo, Maniok (Mandioca), Käse und Chipitas – da ist es um dich geschehen. Das Bier schaut nur traurig aus dem Glas zu, während das Fett direkt in den Bauchraum umzieht.

Die Ernährungsberaterin sagte klipp und klar: „Niemand nimmt ein Kilo zu, nur weil er Bier trinkt. Was dick macht, ist das, womit man es begleitet.“ Alte Bierkenner sagen deshalb schon lange: „Ich esse nichts, wenn ich trinke“ – eine uralte Strategie, wie es scheint.

Also weißt du jetzt Bescheid: Wenn nach dem Feierabend oder dem Männerabend der Bauch spannt, gib nicht dem Bier die Schuld, sondern dem Asado, der Pizza oder den drei Lomitos, die du im Ganzen verschlungen hast. Die “Blonde“ wurde von Schuld und Strafe freigesprochen.

Die Expertin stellte klar, dass dies keine Einladung zum Komasaufen ist, sondern eine Information, damit man seine Genüsse in Maßen genießen kann.

Wochenblatt / Cronica / Beitragsbild Archiv

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