Itapúa Poty: Ein 10-jähriger Junge entkam am gestrigen Sonntagabend nur knapp dem Tod, nachdem er in der Siedlung Tacuapí von einer hochgiftigen Klapperschlange gebissen wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:50 Uhr und löste einen sofortigen Rettungseinsatz aus.
Die Freiwillige Feuerwehr von Itapúa Poty leistete die lebenswichtige Ersthilfe. Angesichts der extremen Gefährlichkeit des Schlangengifts aktivierten die Retter umgehend das Notfallprotokoll. Der Junge wurde anschließend unter Hochdruck in die Gesundheitsstation von Edelira transportiert, wo Mediziner die Behandlung mit dem entsprechenden Gegengift einleiteten.
Schnelles Handeln rettete sein Leben
Die Einsatzkräfte betonten nachdrücklich, dass das schnelle und besonnene Eingreifen der Ersthelfer entscheidend war, um das Leben des Kindes zu retten. In ländlichen Gebieten Paraguays ist die Klapperschlange (Crotalus durissus) für ihre gefährlichen neurotoxischen und hämolytischen Gifte gefürchtet.
Die Feuerwehr rief die Bewohner ländlicher Regionen erneut zur extremen Vorsicht auf. Besonders in der aktuellen Jahreszeit ist die Präsenz dieser gefährlichen Reptilien in bewohnten Gebieten stark erhöht.
Wochenblatt / Mas Encarnación















