Villarrica: Die Freiwillige Feuerwehr aus der Hauptstadt von Guairá fing am vergangenen Samstag nach einem Notruf in einem Wohnhaus im Viertel Lembucity eine Schlange der Art Bothrops alternatus (Yarará) ein.
Die Institution warnt davor, dass aufgrund der hohen Temperaturen die Sichtungen von Schlangen in bewohnten Gebieten zunehmen.
Majorin Andrea Meurio von der Freiwilligen Feuerwehr Villarrica erklärte, dass die intensive Hitze die Fortbewegung dieser Tiere auf der Suche nach Unterschlupf und Nahrung begünstigt, was das Risiko von Begegnungen mit Menschen erhöht. Sie gab an, dass die Rettung von Personal durchgeführt wurde, das speziell im Umgang mit Schlangen geschult ist. Das Tier konnte eingefangen werden, ohne dass Personen verletzt wurden.
Da die gefangene Schlange giftig war, betonte Meurio, dass jede Schlange eine potenzielle Gefahr für den Menschen darstellen kann. Sie forderte die Bürger daher eindringlich auf, nicht zu versuchen, die Tiere selbst zu fangen oder zu töten, sondern umgehend die Feuerwehr zu rufen. Derzeit leistet die Institution durchschnittlich fünf Einsätze pro Woche, von denen sich mehrere auf Tierrettungen beziehen.
Das Feuerwehrkorps erinnerte daran, dass es über ausgebildete Freiwillige und die entsprechende Ausrüstung für solche Situationen verfügt. Zudem hoben sie die Unterstützung durch die Stadtverwaltung von Villarrica hervor, die 20 Millionen Guaranies für die Reparatur der Einsatzfahrzeuge gespendet hat, wodurch der normale Notfallbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.
Abschließend wiederholten sie den Aufruf zur Prävention und baten die Bevölkerung, bei der Sichtung von Schlangen Ruhe zu bewahren und sofort die Notrufnummern 0986 857 124 oder (0541) 42500 zu verständigen.
Wochenblatt / Radio Guairá















