Tod von Tobías: Bürgermeister von San Lorenzo versichert, dass Baustelle gesichert war

San Lorenzo: Der Bürgermeister von San Lorenzo, Felipe Salomón, versicherte an diesem Donnerstag, dass im Baustellenbereich des Viertels Tayazuapé, wo der 12-jährige Tobías Suárez von den Wassermassen mitgerissen wurde, alle Sicherheitsmaßnahmen erfüllt wurden.

Bürgermeister Felipe Salomón, Sohn des Senators Óscar Salomón, sprach mit dem Radiosender Monumental nach dem Fund der Leiche von Tobías Suárez. Der Junge war durch eine starke Sturzflut in einer Straße mit unfertigen Bauarbeiten mitgerissen worden. Auf die Frage nach den Sicherheitsvorkehrungen, die verhindern sollten, dass Tobías oder andere Personen in den Abgrund stürzen oder von der Strömung nach dem schweren Unwetter der vergangenen Woche mitgerissen werden, erklärte der Rathauschef, dass die Entwässerungsarbeiten ordnungsgemäß verlaufen, im Zeitplan liegen und die Dokumentation aktuell sei.

In Bezug auf die Sicherheitsmechanismen führte er aus: „An jedem Punkt dieser Baustelle gab es Schilder und Absperrbänder.“ Er fügte hinzu: „Das sage nicht nur ich; es gibt Medienberichte, in denen Anwohner interviewt wurden und bestätigten, dass Schilder und Bänder vorhanden waren, diese jedoch gestohlen wurden. Heute gibt es eine staatsanwaltschaftliche Untersuchung.“

Salomón betonte weiter, dass die Ausschreibungsbedingungen vollständig erfüllt wurden und die Baustelle vorab mit den Bürgern abgestimmt worden sei. „Ich frage mich immer noch, was passiert ist. Ich glaube nicht, dass jetzt der Moment ist, um Schuldige zu suchen; es ist ein sehr sensibler Moment. Alles, was die Ausschreibung in puncto Sicherheit vorschreibt, wurde eingehalten“, unterstrich er. Er erinnerte zudem daran, dass es an jenem Tag eine gewaltige Sintflut gab, die zwar nicht nur Bänder und Schilder, sondern sogar zwei Bäume, Strommasten und ein Fahrzeug mitriss.

Die Leiche von Tobías wurde sechs Tage später hinter dem Autodrom Rubén Dumot (ehemals Aratirí) gefunden, in der Nähe des Baches Yukyry, der in den Ypacaraí-See mündet. Die Autopsie ergab, dass der Junge durch Ertrinken ums Leben kam.

Wochenblatt / Radio Monumental

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