Asunción: Das Nationale Institut für Ablation und Transplantation (INAT) optimiert seine Abläufe: Die Zuweisung von Organen erfolgt künftig über ein Computersystem und strikte klinische Kriterien. Um bürokratischen Ärger zu vermeiden, plant das INAT, die Registrierung von Spendern aus der überlaufenen Ausweisbehörde in das eigene Haus zu verlegen.
Der Generaldirektor des INAT, Hugo Espinoza, erklärte, dass die Institution die freiwillige Registrierung von Spendern weiter fördere. „Wir bieten den Menschen die Möglichkeit, ihren Willen zur Organspende in der Cedula hinterlegen zu lassen oder sich auf der Webseite des Instituts zu registrieren“, so Espinoza. Er betonte jedoch, dass viele Bürger eher über bürokratische Hürden verärgert seien als über den Prozess der Organspende selbst.
Weg von der Bürokratie: Registrierung soll umziehen
Um die Beschwerden über lange Wartezeiten bei der Ausweisbehörde zu umgehen, führt das INAT Gespräche mit Parlamentariern. Das Ziel: Die Entscheidung, ob man Spender sein möchte oder nicht, soll direkt über das Institut verwaltet werden – ein Ort, der weniger überlaufen ist als das “Departamento de Identificaciones“.
Der Ablauf im Krankenhaus
Espinoza beschrieb das Protokoll in den Kliniken: „Das Institut verfügt über Intensivmediziner, die speziell in Spanien ausgebildet wurden, um Familiengespräche zu führen. Sie bestätigen den Hirntod, prüfen alle klinischen Argumente und sprechen erst nach einer angemessenen Trauerzeit mit den Angehörigen über die Möglichkeit einer Spende.“
Die Zuweisung der Organe erfolgt anschließend über ein Computersystem, das die Warteliste nach klinischen Parametern organisiert. Bevor die Transplantationsteams informiert werden, wird die Liste manuell auf ihre Richtigkeit überprüft, um maximale Transparenz zu gewährleisten.
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