Emboscada: Gianina García Troche, die Ehefrau des uruguayischen Drogenhändlers Sebastián Marset, wurde auf Anordnung der Richterin Rosarito Montanía in den Hochsicherheitstrakt der Haftanstalt Martín Mendoza in Emboscada verlegt.
Oberst Rubén Peña, Direktor für Strafvollzugsanstalten des Justizministeriums, bestätigte gegenüber dem Sender NPY, dass die Verlegung von Gianina García Troche an diesem Freitag um 14:30 Uhr abgeschlossen wurde. Zuvor war sie im Militärgefängnis Viñas Cué unter strengen Sicherheitsprotokollen und Kameraüberwachung inhaftiert.
In der neuen Haftanstalt befinden sich insgesamt 14 weibliche Häftlinge, darunter Troche. Aufgrund des Hochsicherheitsregimes wird sie dort isoliert und ohne Interaktion mit anderen Insassinnen untergebracht. „Ich kenne den Beschluss, er wurde mir vom Justizminister mitgeteilt. Es ist eine Entscheidung der zuständigen Richterin“, erklärte Oberst Peña.
Ihr Haftregime basiert auf einem speziellen Protokoll: Unterbringung in einer Einzelzelle und zwei Stunden täglicher Freigang für körperliche Aktivitäten. Besuche sind ausschließlich auf ihre Anwälte und direkte Familienangehörige beschränkt. Der Kontakt zu den Vollzugsbeamten ist rein visueller Natur; die Beamten tragen Sturmhauben und Namensschilder (Pseudonyme), um eine Identifizierung zu verhindern.
Im vergangenen Dezember wurde García Troche von der Richterin wegen schlechten Benehmens sanktioniert und durfte fünf Tage lang keinen Familienbesuch empfangen. Die Uruguayerin ist im Rahmen der „Operation A Ultranza Paraguay“ angeklagt. Dabei handelt es sich um Ermittlungen gegen ein Netzwerk zur Geldwäsche aus dem Drogenhandel, das von Marset angeführt werden soll. In einer früheren Aussage vor Staatsanwalt Deny Yoon Pak hatte Gianina bestritten, Marsets Ehefrau zu sein, und behauptet, sie sei „lediglich die Mutter seiner Kinder“.
Wochenblatt / Última Hora













