Asunción: Ein Kunde der Itaú-Bank meldete den Diebstahl von 154 Millionen Guaranies von seinem Bankkonto, nachdem er Opfer einer Phishing-Attacke geworden war. Der Betroffene, Rodrigo Mussi, vertreten durch den Anwalt Pedro Ferreira, erklärte, dass die Verantwortlichen sein Guthaben entwendeten und zudem ohne Autorisierung einen Kredit aufnahmen.
Nach seinem Bericht hoben die Betrüger 100 Millionen Gs. ab, die auf seinem Konto deponiert waren. Zusätzlich beantragten sie einen vorab genehmigten Kredit über 54 Millionen Gs. Damit beläuft sich die Gesamtsumme auf 154 Millionen Gs.
„Es waren 100 Millionen, die ich auf meinem Konto hatte, und 54 Millionen aus einem vorab genehmigten Kredit, der abgeschlossen wurde. Sie haben mein Konto leergeräumt“, berichtete er gegenüber dem Sender Ñandutí 1020 AM. Er gab an, fünf E-Mails erhalten zu haben, in denen die unregelmäßigen Transaktionen gemeldet wurden. Der Geschädigte versicherte zudem, dass das entwendete Geld in Casinos verwendet wurde. „Das Geld wurde bereits in Casinos ausgegeben. Es gibt Daten zu den Verantwortlichen“, erklärte er.
Reaktion der Bank
Nach der Anzeige räumte das Finanzinstitut einen Fehler in Bezug auf den vorab genehmigten Kredit von 54 Millionen Gs. ein. Die Bank verpflichtete sich, diesen Betrag zu übernehmen. Die Rückerstattung der restlichen 100 Millionen Gs., die aus seinen Eigenmitteln stammten, befindet sich jedoch noch im Prüfungsprozess. Bisher gibt es keine endgültige Entscheidung über diesen Teil des Geldes.
Mussi beschrieb seinen emotionalen Zustand nach dem Vorfall: „Ich empfinde tiefe Traurigkeit, Unsicherheit und Ohnmacht.“
Wochenblatt / El Independiente / Beitragsbild Archiv















