Luque: Der mexikanische Content-Creator Eduardo Garduño Gutiérrez gab bekannt, dass er gezwungen war, sein Lokal für mexikanisches Essen in der Stadt Luque nur zwei Wochen nach der Eröffnung zu schließen. Er berichtete, Opfer ständiger gewalttätiger Übergriffe durch lokale Kriminelle geworden zu sein.
Der bekannte Influencer Eduardo Garduño Gutiérrez, Betreiber des Kanals „El arte del nómada“, lebt seit zwei Jahren in Paraguay. Über seine sozialen Netzwerke berichtete er bereits von zwei gescheiterten Versuchen, gastronomische Betriebe zu gründen, sowie von einer Schließung in Ciudad del Este aus verschiedenen Gründen.
Derzeit betreibt er ein Lokal in Villa Elisa. Im vergangenen Monat eröffnete er ein zweites, eine Taquería in der Stadt Luque. Am 12. Februar teilte er noch mit, dass man sich dort vor allem auf den Lieferservice konzentriere und mit zahlreichen täglichen Bestellungen großen Erfolg habe.
„Was für ein Rückschlag“
„Ich werde ein Geschäft schließen müssen, das ich in Luque gerade erst eröffnet habe. Ehrlich, was für ein Rückschlag. Ich befand mich gerade in einem Telefonat mit einem Studenten aus China, als diese drei Banditen – Kriminelle, die sich als Fans von Sportivo Luqueño ausgeben – mein Lokal angriffen“, erzählte er. Dabei zeigte er Aufnahmen, wie die jungen Männer mit Wucht gegen die Glasscheiben schlugen und sein davor geparktes Motorrad umwarfen.
„Weil ich ihnen nicht öffnete, um ihnen Geld zu geben, versuchten sie sogar, mein Motorrad anzuzünden. Sie schafften es nicht, weil glücklicherweise einige Nachbarn herauskamen. Aber ich habe bereits meine gesamten Ersparnisse in diesen Laden gesteckt und muss ihn nun dauerhaft schließen. Vielen Dank an die lieben Menschen, die uns in diesen zwei Wochen unterstützt haben, aber ich muss aufgeben“, offenbarte er.
Anzeige erstattet
Er gab an, bereits Anzeige bei der Polizei erstattet zu haben, und es bleibe ihm nur, „zu warten und auf die Justiz zu vertrauen“, obwohl er sich wenig zuversichtlich zeigte. „Es lohnt sich nicht, hier zu bleiben und mich dem auszusetzen. Ich liebe dieses Land, aber schlechte Menschen gibt es hier, in Mexiko und sogar in China“, erklärte er.
Garduño berichtete zudem, dass ein Großteil seiner Einnahmen normalerweise in die Hilfe für bedürftige Menschen fließt, deren Geschichten er in seinen sozialen Netzwerken verbreitet. Er bedauerte zutiefst, dass ihm die Sicherheit fehle, um den Betrieb in Luque weiterzuführen.
Wochenblatt / Abc Color















