Asunción: Der Direktor der psychiatrischen Klinik, Dr. Hans Buggenthin, erklärte, dass es in der medizinischen Einrichtung aktuell keine dauerhaften stationären Aufnahmen mehr gebe. Die Patienten werden stattdessen nach einem Schema betreut, das auf ambulanten Konsultationen und der Stabilisierung von Krisen basiert.
„Es geht um die Konsultation, die stationäre Aufnahme zur Krisenstabilisierung und anschließend die Rückkehr in die Gemeinschaft. Nach der Entlassung sollten die Patienten wieder in die Gesellschaft integriert werden“, so der Mediziner.
Dr. Buggenthin stellte klar, dass bei gerichtlichen Anordnungen drei Arten von Verfügungen unterschieden werden: „Die einstweilige Maßnahme im Notfall, die Maßnahme für Personen in laufenden Strafverfahren und die Maßnahme zur Besserung für Patienten.“
Zudem wies er darauf hin, dass in Fällen von Personen, gegen die ein Strafverfahren läuft, die endgültige Entscheidung beim Justizwesen liegt. „Bei Beschuldigten entscheidet das Gericht über die Aufhebung der Unterbringung“, präzisierte er.
Der Direktor betonte, dass das Krankenhaus nach einem Modell arbeitet, das die soziale Wiedereingliederung der Patienten anstrebt. Dabei werden Langzeitaufenthalte vermieden und die Stabilisierung akuter Krisen priorisiert.
Wochenblatt / Radio Monumental















