Asunción: Die Direktion für Meteorologie und Hydrologie (DMH) kündigt für den frühen Mittwochmorgen schwere Stürme und starke Westwinde an. Das Phänomen wird in seiner Intensität mit der berüchtigten DANA in Spanien verglichen.
Währenddessen brachten die jüngsten Regenfälle zwar leichte Erleichterung für die Pegel der Flüsse Paraguay und Paraná, reichen jedoch nicht aus, um die tief sitzende Dürre zu beenden.
Eduardo Mingo, Direktor des Wetterdienstes, gab eine deutliche Warnung für den Morgengrauen des 15. April heraus. Seit letzter Woche beobachte man ein “starkes, intensives und hartnäckiges“ Signal in den Wettermodellen.
Das System wird aus dem Westen erwartet und trifft zuerst auf Presidente Hayes und den Süden von Boquerón, bevor es gegen Sonnenaufgang die Hauptstadt erreicht. Laut Mingo zieht das Unwetter extrem schnell nach Nordosten ab – eine Dynamik, die solche Ereignisse besonders gefährlich macht, da enorme Regenmengen in kürzester Zeit niedergehen und massive Schäden anrichten können, bevor das System sich auflöst.
Vergleich mit der spanischen DANA
„Ich möchte einen schnellen Vergleich mit der berühmten DANA (Kaltlufttropfen) in Spanien ziehen. In diese Richtung geht es. Wir sehen wichtige Regenansammlungen in der Hauptstadt sowie im Zentrum und Süden der Region Oriental“, erklärte Mingo. Er benutzte den Begriff “explosiv“, um den Charakter des Sturms zu beschreiben: Er entlädt sich heftig, verschwindet schnell, hinterlässt aber eine Spur der Verwüstung.
Mingo stellte klar, dass es nicht um “hochtrabende Fachbegriffe“ gehe, sondern darum, die Bevölkerung vor den tatsächlichen Auswirkungen zu warnen. Er erinnerte dabei an das Sturmtief der Vorwoche, das in sozialen Netzwerken fälschlicherweise als “außertropischer Zyklon“ tituliert wurde.
Nur “partielle“ Erleichterung bei der Dürre
Trotz der Regenfälle sei die Dürreperiode noch nicht überstanden. Mingo erklärte, dass bei extremen Niederschlägen in kurzer Zeit das Wasser kaum in tiefere Bodenschichten einsickern kann. Zwar stiegen die Pegel der Flüsse Paraguay und Paraná zuletzt um acht bis zehn Zentimeter pro Tag, doch geschah dies vor allem durch Regenfälle im mittleren und unteren Einzugsgebiet (auf paraguayischem Territorium) und nicht an den Quellen im Norden. Der Effekt ist somit zwar sichtbar, aber strukturell begrenzt.
Wochenblatt / ABC Color / Beitragsbild Archiv
















NobodY
Das ist nichts anderes als weltweiter WETTERKRIEG!!!
Zerstörung von Ernten, Überflutungen, Trockenheiten, etc.
Es gibt weltweit kein natürliches Wetter mehr. Am Satellitenbild (z.B. Windy) kann man sehen, wie die Wolken entweder in einem künslichen Muster angeordnet oder geriffelt sind.