Entre Rios: Ein paraguayischer Bauarbeiter wurde leblos im Inneren einer Wand auf einer Baustelle entdeckt, nachdem er zwei Wochen lang als vermisst galt.
Der schreckliche Fund löste in der Gegend um die Costanera Quirós und die Moreno-Straße in Entre Ríos (Argentinien) große Bestürzung aus.
Die Leiche wurde von anderen Bauarbeitern entdeckt, die Alarm schlugen, nachdem sie Blutspuren bemerkten, die aus einer der Mauern sickerten. Daraufhin leiteten Polizei und Feuerwehr den teilweisen Abriss der Wand ein, wobei sie schließlich den im Inneren der Struktur verborgenen Leichnam fanden.
Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem Opfer um einen Maurer aus Paraguay, der auf der Baustelle tätig war. Er war vor etwa 15 Tagen als vermisst gemeldet worden – ein Zeitraum, der laut ersten gerichtsmedizinischen Einschätzungen mit dem Verwesungszustand des Körpers übereinstimmt.
Die Bergung des Leichnams dauerte mehrere Stunden, da der Ort, an dem er versteckt worden war, schwer zugänglich war. Der Fall liegt in den Händen der Staatsanwälte Noela Batto und Alejandro Perroud, die umfassende Untersuchungen am Tatort angeordnet haben.
Obwohl die Ergebnisse der Autopsie zur offiziellen Bestätigung der Identität und der Todesursache noch ausstehen, verfolgen die Ermittler bereits eine Haupthypothese: Es gibt einen Verdächtigen aus der Provinz Buenos Aires, mit dem das paraguayische Opfer zuvor einen Konflikt gehabt haben soll.
Das brutale Verbrechen und der Versuch, die Leiche einzumauern, haben die lokale Gemeinschaft tief erschüttert. Das Gelände bleibt gesperrt und unter polizeilicher Bewachung, während die justiziellen Maßnahmen voranschreiten, die in den nächsten Stunden zu Haftbefehlen führen könnten.
Wochenblatt / Mas Encarnación















