Asunción: Die paraguayische Mungobohne beginnt, sich auf dem internationalen Markt zu positionieren, was einen neuen Meilenstein für das Land bei der Diversifizierung seines landwirtschaftlichen Angebots darstellt. Mit kürzlich erschlossenen Bestimmungsorten und sich entwickelnden Märkten kommt Paraguay bei seiner Strategie voran, sich im Segment landwirtschaftlicher Spezialprodukte bekannt zu machen, wobei Südostasien einer der Hauptfokuspunkte ist.
Wie der Agrarrohstoffhändler Sebastián Quezada erklärte, hatte der Internationalisierungsprozess des Produkts im vergangenen Jahr einen erfolgreichen Startpunkt mit der Lieferung einer Pilotladung von 50 Tonnen in zwei Containern. Diese erste Verschiffung ermöglichte es, die Qualität des Produkts zu validieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen. Aktuell wird bereits ein zweiter Exportauftrag über 10 Container abgewickelt.
Konsum im Nahen Osten
„Wir beginnen nun, mit einem beträchtlichen Volumen zu exportieren. Es ist ein sehr interessantes Produkt, das in dieser gesamten Region, sogar im Nahen Osten, stark konsumiert wird. Dies sind interessante Märkte, die uns dazu anspornen, das Produkt weiter zu verbessern und neue Geschäfte abzuschließen“, betonte er.
In diesem Zusammenhang erläuterte er, dass Paraguay bereits nach Thailand exportiert und Ladungen für Vietnam, Nepal und die Türkei bereitstehen; zudem gebe es Anfragen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, wobei letztere aufgrund geopolitischer Konflikte in der Region derzeit Verzögerungen erfahren. Man arbeite auch an der Handelseröffnung mit Taiwan.
Quezada wies darauf hin, dass das Exportvolumen steigen könnte, sobald die Produktionssysteme gestärkt werden und mehr Landwirte auf diese Art von Spezialkulturen setzen. Er hob das Potenzial der Mungobohne hervor, die sich gut an die lokalen Bedingungen anpasst und eine wachsende Präsenz im paraguayischen Chaco verzeichnet.
„Historisch gesehen ist das Land für den Export traditioneller Rohstoffe bekannt, aber dies ist eine Gelegenheit, das Spektrum dessen, was wir der Welt zu bieten haben, zu erweitern“, schloss er.
Wochenblatt / El Nacional















