Asunción: Die Weltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür und Paraguay ist bereit für das Turnier, das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird und zum ersten Mal 48 Teilnehmer umfasst. Die Nationalmannschaft von Gustavo Alfaro möchte nach 16-jähriger Abwesenheit bei Weltmeisterschaften wieder auf die große Fußballbühne zurückkehren.
Die Gruppe von Paraguay Die Auswahl unter der Leitung von Gustavo Alfaro spielt in der Gruppe D zusammen mit dem Gastgeber USA, Australien und der Türkei, die sich über die europäischen Playoffs qualifiziert hat.
Der Spielplan von Paraguay bei der WM 2026: Datum, Uhrzeiten und Spielorte
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USA vs. Paraguay | Datum: Freitag, 12. Juni | Ort: Los Angeles
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Türkei vs. Paraguay | Datum: Freitag, 19. Juni | Ort: San Francisco
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Paraguay vs. Australien | Datum: Donnerstag, 25. Juni | Ort: San Francisco
WM 2026: Das Ziel Paraguay strebt prinzipiell an, die Gruppenphase zu überstehen und danach so weit wie möglich zu kommen. Wie bei anderen Teams aus dem Mittelfeld wird das Schicksal maßgeblich von den Paarungen in der K.-o.-Runde abhängen.
Der Kader von Paraguay Mit einer ausgeglichenen Mannschaft ohne die glanzvollen Weltstars der großen südamerikanischen Mächte wie Argentinien oder Brasilien verspricht Paraguay, einen harten Kampf zu liefern. Die paraguayischen Spieler sind weiterhin eine feste Größe im südamerikanischen Fußball und bringen als Mehrwert die Leidenschaft für ihr Trikot mit.
Der Trainer: Gustavo Alfaro Er übernahm Paraguay im Jahr 2024 nach einem misslungenen Start in die Qualifikation, als alles nach einer erneuten Enttäuschung aussah. Mit 63 Jahren und mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung als Trainer (darunter Stationen bei Boca und San Lorenzo sowie bei den Nationalteams von Ecuador und Costa Rica) wird Alfaro 2026 seine zweite Weltmeisterschaft bestreiten – getragen vom vollen Vertrauen des paraguayischen Volkes.
Gustavo Gómez, der Star Der Verteidiger des mächtigen Klubs Palmeiras ist nicht nur der Kapitän der „Guaraní“-Auswahl, sondern ein Sinnbild für Autorität auf dem Platz. Der 32-jährige Gómez, ein Riese im Luftspiel und kompromisslos im Zweikampf, erfüllt sich nun zum ersten Mal den Traum, eine WM mit der „Albirroja“ zu spielen – die wohl wichtigste noch offene Aufgabe seiner Profikarriere.
Youngster im Fokus: Diego León Der bei Cerro Porteño ausgebildete linke Außenverteidiger wechselte mit nur 18 Jahren zu Manchester United und ist die wichtigste Entdeckung des paraguayischen Fußballs der letzten Zeit. Alfaro berief ihn bereits für die letzten Freundschaftsspiele, und er gilt als großer Kandidat für den endgültigen WM-Kader. Auch der Flügelspieler Enso González, der mit 20 Jahren ebenfalls in die Premier League wechselte, ist ein weiteres Talent in Alfaros Blickfeld.
So spielt Paraguay Obwohl das Team über talentierte Spieler verfügt, die ab der Mittelfeldmitte für spielerische Glanzpunkte sorgen können, stützt sich Paraguay – getreu seiner Identität und charakteristisch für Alfaro-Teams – auf taktische Ordnung und defensive Solidität. Hinzu kommt ein weiteres Markenzeichen des Hauses: Die Dominanz im Luftspiel in beiden Strafräumen als ständige Waffe, um den Unterschied zu machen, selbst wenn das Spielgeschehen eigentlich ungünstig verläuft.
Die mögliche Aufstellung von Paraguay bei der WM 2026 Alfaros potenzielle Startelf: Roberto Fernández; Juan José Cáceres, Gustavo Gómez, Omar Alderete und Junior Alonso; Diego Gómez, Damián Bobadilla, Andrés Cubas und Miguel Almirón; Diego González und Antonio Sanabria.
Wie sich Paraguay für die WM 2026 qualifizierte Die Qualifikation wurde am vorletzten Spieltag durch ein Unentschieden gegen Ecuador gesichert. Der wahre Schlüssel war jedoch die spektakuläre Serie von neun ungeschlagenen Spielen seit Alfaros Amtsantritt. Diese Serie beinhaltete Heimsiege gegen Brasilien (1:0), Argentinien (2-1) und Uruguay (2-0).
Die WM-Geschichte der Nationalmannschaft Paraguay nimmt seit der ersten Ausgabe im Jahr 1930 an Weltmeisterschaften teil und war bisher bei acht Turnieren dabei. Die beste Platzierung erreichte das Team bei seiner bis dato letzten WM (Südafrika 2010), als man im Viertelfinale dramatisch mit 0:1 gegen den späteren Weltmeister Spanien ausschied, nachdem man einen Elfmeter verschossen hatte.
Interessantes Detail: Die „Albirroja“ hat oft auf in Argentinien geborene Spieler zurückgegriffen, die später die paraguayische Staatsbürgerschaft annahmen, wie etwa „Toro“ Roberto Acuña. Auch der Kader für 2026 führt diese Tradition fort, mit Spielern wie Andrés Cubas, Santiago Arzamendia, Alejandro Romero Gamarra, Juan José Cáceres und Agustín Sández. Hinzu kommen könnte Milton Giménez (Boca Juniors), der bereits die nötigen Papiere für die Staatsbürgerschaft beantragt hat.
Wochenblatt / ESPN















