Asunción: Der internationale Rohölpreis zeigt nach dem Wiederaufflammen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran erneut eine Aufwärtstendenz. Dies schürt Sorgen über die Auswirkungen auf die lokalen Kraftstoffpreise. Der Präsident des staatlichen Tankstellenbetreibers Petropar, Willian Wilka, erklärte, dass der Markt sehr schnell auf die internationale Lage reagiert habe und man die Entwicklung der Werte genau beobachte.
Wilka wies darauf hin, dass der internationale Preis für Diesel seit dem ersten Juli bis heute einen Anstieg von 155 US-Dollar pro Kubikmeter verzeichnet hat, während Benzin um 55 US-Dollar teurer wurde. Er bewertete dies als eine sehr abrupte Schwankung, die eine kontinuierliche Überwachung der Importkosten erforderlich mache.
Der Petropar-Chef erinnerte daran, dass Anfang Juli noch eine leichte Abwärtstendenz herrschte. Diese war von der Hoffnung auf internationale Abkommen getragen, die letztlich jedoch nicht zustande kamen. Das Scheitern der Gespräche führte zu einer Gegenreaktion der Märkte und einem erneuten Anstieg der Referenzpreise.
Das staatliche Unternehmen hatte erst zum 1. Juli eine Preissenkung für Diesel vorgenommen und evaluierte bereits neue Lagerbestände. Wilka gab jedoch an, dass man nun den Abschluss der ersten Monatshälfte sowie die Prognosen für August abwarten werde, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden.
Petropar wird das Verhalten des internationalen Marktes und die Auswirkungen der geopolitischen Konflikte weiterhin genau analysieren, während man auf eine Phase größerer Stabilität wartet, um eventuelle Anpassungen der Kraftstoffpreise auf dem paraguayischen Markt festzulegen.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv















